Regierung des Landes Mecklenburg-Vorpommern

05/06/2026 | Press release | Distributed by Public on 05/06/2026 07:29

Schwesig: Landesregierung steht für Qualität in den Kitas

Nr.103/2026 | 06.05.2026 | MPin | Ministerpräsidentin

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat heute in der Aktuellen Stunde des Landtages darüber informiert, dass die Landesregierung gemeinsam mit den Akteuren im Kita-Bereich an einem Perspektivplan für die Kitas arbeitet, um die Arbeitsplätze der Erzieherinnen und Erzieher abzusichern und zu weiteren Verbesserungen bei der Kita-Qualität zu kommen. Die Ziele Beitragsfreiheit, Betreuungsumfang und Qualität seien dabei gleichermaßen wichtig.

"Wir brauchen ein gutes, flächendeckendes Angebot. Wir brauchen gleichzeitig die beitragsfreie Kita, um Familien zu entlasten. Und wir brauchen eine gute Qualität. Und dazu gehört für mich, den Betreuungsschlüssel weiter zu verbessern", erklärte die Ministerpräsidentin.

Die Landesregierung habe in den letzten Jahren viele Schritte unternommen, um die Qualität der Kitas weiter zu verbessern. Seit 2020 ist die Kita in Mecklenburg-Vorpommern beitragsfrei. Der Personalschlüssel im Kindergarten ist von ursprünglich 1:18 auf inzwischen auf 1:14 abgesenkt worden. Zudem hätten die Erzieherinnen und Erzieher mehr Vor- und Nachbereitungszeiten erhalten. Mit dem Landesvertrag gebe es jetzt verbindliche Regelungen für einen Mindestpersonalschlüssel. "Das alles waren Schritte für mehr Qualität in unseren Kitas. Außerdem werden die Erzieherinnen und Erzieher heute besser bezahlt."

Das Land stelle heute mehr Geld für die Kitas zur Verfügung als je zuvor. Die Landesregierung befinde sich bereits seit letzten Jahr im Forum Gute Kita im Dialog mit allen Akteuren im Kita-Bereich. "Ich nehme die Sorgen der Eltern und der Erzieher sehr ernst. Deshalb ist mir dieser Prozess sehr wichtig. Ich nehme auch meine Gespräche mit den Initiatoren des Volksbegehrens ernst. Und deshalb ist es unser Ziel, in den nächsten Wochen einen konkreten Vorschlag vorzulegen. Erstens, wie wir zur Beschäftigungssicherheit kommen für die Erzieherinnen und Erzieher. Zweitens, wie wir zu einem Perspektivplan kommen, wie wir weiter den Betreuungsschlüssel absenken. Drittens, wie auf Basis dieses Perspektivplans die Kita-Bedarfsplanung in den Kommunen, inklusive Altersabgängen angepasst wird." Da die Lage im Land unterschiedlich ist, seien konkrete Zahlen der Kommunen und Träger nötig, die abgefordert seien. "Ziel ist, zu einer gemeinsamen Lösung zu kommen. Wir brauchen einen seriösen, finanzierbaren Fahrplan, damit sich alle Akteure darauf verlassen können."

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