Federal Ministry of the Interior of the Republic of Austria

05/11/2026 | Press release | Archived content

Zeremonie zur Vereidigung neuer Gardisten der Päpstlichen Schweizer Garde

Bundespolizeidirektor Michael Takács folgte am 6. Mai 2026 einer Ehreneinladung des Kommandanten der Päpstlichen Schweizergarde, Christoph Graf, zur Heiligen Messe in die St. Petersbasilika.

Anlass der Messe am 6. Mai 2026 war die Vereidigung 28 neuer Gardisten der Päpstlichen Schweizer Garde. In einer Zeremonie in der Audienzhalle des Vatikans hat der Kommandant der Päpstlichen Schweizergarde, Christoph Graf, die 28 anzugelobenden neuen Gardisten zu einem bewussten und verbindlichen Leben in ihrem Dienst aufgerufen.
Der Kommandant dankte den jungen Männern für ihre Einsatzbereitschaft und wünschte jedem Einzelnen, die eigene Persönlichkeit weiterzuentwickeln und die persönliche Berufung tiefer zu entdecken. "Der feierliche Eid", betonte Oberst Graf weiter, "sei somit nicht nur eine förmliche Pflicht, sondern das Versprechen, sich in Wort und Tat für die Gemeinschaft einzusetzen."

Einzeln, in "Gran Gala", also Uniform inklusive Rüstung, der ansonsten nur für den päpstlichen Segen "Urbi et Orbi" an Weihnachten und Ostern angezogen wird, schworen die anzugelobenden Gardisten in ihren jeweiligen Muttersprachen (Deutsch, Französisch, Italienisch oder Rätoromanisch) ihren Eid auf die Gardefahne.

Vereidigungszeremonie in Anwesenheit des Papstes

Wie im Vorjahr war auch Papst Leo XIV. bei der Feierlichkeit anwesend und bedankte sich ebenfalls für den Dienst der Schweizergarde. Die Teilnahme des Papstes bei der Angelobung wird als wertvolles Zeichen der Verbundenheit gegenüber den Gardisten und ihrem Korps gewertet. Nach der Vereidigungszeremonie sprach der Papst Worte des Dankes und verabschiedete sich auf Italienisch, Französisch und Deutsch.

Austausch zur Seelsorge

Beim anschließenden Empfang konnte die durch Bundespolizeidirektor Michael Takács angeführte Delegation ehemalige Gardisten und nunmehr hochrangige Vertreter des Klerus, wie Kardinal Emil Paul Tscherrig - bis 2024 Nuntius beim Staat Italien und nach wie vor Mitglied in verschiedenen Dikasterien - und einer der beiden gegenwärtigen Kardinäle der Schweiz sowie Prälat Michael Kahle, Kanoniker der Basilika Santa Maggiore und Mitarbeiter des Dikasteriums für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung, begrüßen. Mit Gardekaplan Pater Koluban Reichlin tauschte sich der Bundespolizeidirektor zur Wichtigkeit der Seelsorge für die Angehörigen von Wachkörpern aus, mit Bärenführer Fridolin Wildhaber, einem ehemaligen Mitglied der Päpstlichen Schweizergarde, Buchautor und Mitarbeiter des schweizerischen Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit im Ruhestand, wurden Bezugnahmen zur Traditionsbildung und Traditionspflege im internationalen Vergleich erörtert.

Artikel Nr: 30301 vom Montag, 11. Mai 2026, 14:00 Uhr
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