05/21/2026 | Press release | Distributed by Public on 05/21/2026 06:43
Die Jugendlichen haben sich mit historischen Dokumenten und verschiedenen Biografien zwischen Verfolgung, Widerstand und Täterschaft auseinandergesetzt und dabei eigene Familiengeschichten wie auch heutige Spuren im Park erforscht. Im Mittelpunkt stehen die Lebensgeschichten von Menschen, die während des Nationalsozialismus verfolgt wurden. Einige wurden vom Anhalter Bahnhof über die Yorckbrücken deportiert, andere konnten ins Ausland fliehen. Auch Kinder, die auf Kindertransporten in Sicherheit gebracht wurden, sind Teil der Recherchen.
Das Projekt wird im Programm "MemoRails Halt! Hier wird an NS-Geschichte erinnert" von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) gefördert. Das Förderprogramm richtet sich an zivilgesellschaftliche Initiativen in Deutschland, die auf kreative und zeitgemäße Art und Weise an die Verbrechen des NS-Regimes und ihre Folgen an Bahnhöfen in Deutschland erinnern.