Federal Ministry for Education, Family Affairs, Senior Citizens, Women and Youth of the Republic of Germany

02/23/2026 | News release | Distributed by Public on 02/23/2026 08:13

Dr. Petra Bahr trifft Anbieter von Online-Plattformen

Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt

Dr. Petra Bahr trifft Anbieter von Online-Plattformen

23.02.2026 23. 02. 2026Aktuelle Meldung

Für einen besseren Jugendmedienschutz ist die Kooperation der Online-Plattformen wichtig. Das betonte Dr. Petra Bahr, Staatssekretärin im Bundesjugendministerium, bei einem Austausch mit Vertretern der Unternehmen und Verbände.

Kinder- und Jugendmedienschutz stärken: Dr. Petra Bahr zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern von Online-Plattformen © Felix Zahn/BMBFSFJ/photothek.de

Am 23. Februar 2026 hat sich Dr. Petra Bahr, Staatssekretärin im Bundesjugendministerium, mit Anbietern von Online-Plattformen und weiteren Vertreterinnen und Vertretern der digitalen Wirtschaft getroffen. Zentrales Thema war ein besserer Jugendmedienschutz und eine mögliche Altersüberprüfung von Kindern und Jugendlichen. Gerade die wirksame Altersüberprüfung ist ein zentrales Mittel, um insbesondere Minderjährige besser zu schützen.

Jugendmedienschutz konsequent umsetzen

Bundesbildungs- und Familienministerin Karin Prien sieht in der digitalen Welt große Chancen, aber auch erheblichen Risiken für Kinder und Jugendliche. Diese können sich auf die mentale Gesundheit, das Wohlbefinden und die schulischen Leistungen junger Menschen auswirken. Die Expertenkommission "Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt" will im Sommer erste Ergebnisse und Empfehlungen vorlegen. Karin Prien ist wichtig, dass alle Akteure für mehr Schutz, Befähigung und Teilhabe an einem Strang ziehen. Deshalb ist das Bundesjugendministerium auf allen Ebenen im engen Austausch.

Expertenkommission "Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt"

Als Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag hat die Bundesregierung die Expertenkommission "Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt"eingesetzt. Sie wird auf der Grundlage von wissenschaftlichen Erkenntnissen konkrete Handlungsempfehlungen für einen wirksamen Kinder- und Jugendmedienschutz erarbeiten. Dazu gehört auch die Frage nach einem Mindestalter für Soziale Medien. Ergebnisse werden im Sommer 2026 erwartet.

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