03/12/2026 | Press release | Distributed by Public on 03/12/2026 09:11
PM 016/26
12.03.2026Der heutige landesweite Probealarm ist in Oberfranken nach einem ersten Überblick insgesamt positiv verlaufen. Die beteiligten Behörden und Organisationen haben die Abläufe erfolgreich umgesetzt, was auf eine gute Vorbereitung und Zusammenarbeit hinweist.
Die digitalen Warnungen wurden über das Modulare Warnsystem an Warn-Apps und Cell-Broadcast erfolgreich versendet. Erstmalig fand über Cell-Broadcast auch eine Entwarnung statt. Anders als beim bundesweiten Warntag, bei dem Warnungen der höchsten Warnstufe 1 auch auf stummgeschalteten Mobilgeräten laut ausgegeben werden, bleiben die Warnmeldungen beim landesweiten Warntag (Warnstufe 2) auf stummgeschalteten Geräten lautlos.
Die Sirenen, soweit technisch digital aufgerüstet, gaben eine akustische Warnung und Entwarnung ab. Neben dem Bayerischen Melde- und Lagezentraum (BayMLZ) beteiligten sich in Oberfranken 159 Kommunen mit Sirenenwarnung und Lautsprecherwagen. Bei den über 900 Sirenen im Regierungsbezirk kam es lediglich in wenigen Einzelfällen zu technischen Ausfällen. Diese werden im Nachgang ausgewertet.
Mit jedem Probealarm werden die technischen Systeme unter realen Bedingungen getestet, um Schwachstellen zu erkennen und die Effizienz und Effektivität zukünftiger Alarmierungen zu optimieren. Darüber hinaus tragen sie dazu bei, die Bevölkerung über die verschiedenen Formen der Warnung zu informieren und zu sensibilisieren. Dies ist eine Grundvoraussetzung für die Selbsthilfefähigkeit der Menschen in Deutschland im Krisenfall.