09/24/2026 | Press release | Distributed by Public on 09/24/2026 01:04
Die Kosten des öffentlichen Verkehrs steigen kontinuierlich an. Auslöser sind steigende Kosten für den Unterhalt und die Erneuerung von Fahrzeugen und Anlagen, Angebotsausbauten, aber auch die Teuerung. Gemäss der vom Kantonsparlament verabschiedeten ZVV-Strategie soll der Kostendeckungsgrad des öffentlichen Verkehrs im Kanton Zürich über 60 Prozent gehalten werden. Gleichzeitig hat auch das Bundesamt für Verkehr die Branche des öffentlichen Verkehrs insgesamt aufgefordert, den Kostendeckungsgrad im Regionalen Personenverkehr zu erhöhen, damit die öffentliche Hand weiterhin die öV-Angebote finanzieren kann. Dies soll einerseits über Effizienzsteigerungen und andererseits auch über zusätzliche Einnahmen erfolgen.
Im Frühling hat der ZVV gestützt auf diese Ausgangslage eine Tarifanpassung um durchschnittlich 2.7 Prozent in die Vernehmlassung bei den Gemeinden, regionalen Verkehrskonferenzen und beim Preisüberwacher geschickt. Eine Mehrheit der Teilnehmenden und auch der Preisüberwacher stimmten den Massnahmen zu.
Der nationale Tarif kennt seit Jahren keine Rabatte mehr auf Mehrfahrtenkarten. Im ZVV gab es bisher noch unterschiedliche Rabattstufen auf Mehrfahrtenkarten. Neu soll sich der ZVV-Tarif dem nationalen Tarif anpassen, weshalb diese Rabatte vollständig aufgehoben werden. Die Abonnemente und die Einzeltickets werden durchschnittlich um 2.1 Prozent erhöht. Bei den Lokalnetzen und den Kurzstreckentickets gibt es keine Preisanpassung.
Die vom Regierungsrat genehmigte Tarifanpassung tritt per Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2026 in Kraft. Auf denselben Termin wird auch der nationale Tarif angepasst.