06/04/2026 | Press release | Distributed by Public on 06/04/2026 04:01
Drei Jugendliche aus Hamburg, die Rouven Seifert, Juniorprofessor am Institut für Betriebswirtschaftslehre an der Universität Rostock als Tutor unterstützt, wollen mit künstlicher Intelligenz für mehr Konzentration im Alltag sorgen. Mit ihrem Projekt "NOVA" gehören sie bereits zu den fünf besten Teams Deutschlands im Startup-Teens-Wettbewerb.
Hausaufgaben, Social Media, Nachrichten und ständige Benachrichtigungen: Ablenkungen gehören für viele Menschen zum Alltag. Genau dort setzt das Projekt "NOVA" an, das drei Hamburger Schüler im Alter von 15 bis 16 Jahren am Schülerforschungszentrum Hamburg entwickelt haben. Im Schülerforschungszentrum können Schülerinnen und Schüler in ihrer Freizeit Fragen aus Mathematik, Informatik, Physik, Chemie, Biologie, Geologie, Astronomie und Technik nachgehen. Für ihre Forschungs- und Entwicklungsprojekte erhalten sie die nötige Ausstattung und individuelle Unterstützung.
David Shi, Emil Raba und Aarush Mayya arbeiten an einem KI-gestützten Assistenten, der Nutzerinnen und Nutzer dabei unterstützen soll, konzentrierter zu arbeiten und Prokrastination zu reduzieren. Anders als viele klassische Produktivitäts-Apps soll NOVA nicht mit ständigen Benachrichtigungen arbeiten. "Das System analysiert Verhaltensmuster und den aktuellen Kontext, um gezielt die Momente zu erkennen, in denen die Konzentration nachlässt oder Ablenkungen entstehen", erläutert Professor Seifert.
Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Datenschutz: Die Verarbeitung der Daten soll vollständig lokal erfolgen. Neben der Software entwickelt das Team auch Teile der Hardware selbst.
Mit ihrem Projekt haben es die drei Hamburger Schüler bereits unter die Top 5 Deutschlands in der Kategorie "KI & Robotics" des Startup-Teens-Wettbewerbs geschafft. Nun entscheidet auch die Öffentlichkeit über den weiteren Weg im Wettbewerb: Noch bis zum 10. Juni 2026 läuft das bundesweite Publikumsvoting, bei dem die Teams um den Finaleinzug kämpfen. "Ein wirklich spannendes Schülerprojekt, das mit den Stimmen aus der Öffentlichkeit, den Einzug ins Finale erreichen kann", ist sich Professor Seifert sicher.
Die jungen Entwickler hoffen, mit ihrer Idee nicht nur im Wettbewerb zu überzeugen. Langfristig soll NOVA Menschen dabei helfen, digitale Ablenkungen bewusster wahrzunehmen und mehr aus ihrer Zeit zu machen.
Bildunterschrift: David Shi, Emil Raba und Aarush Mayya entwickeln mit "NOVA" einen KI-gestützten Assistenten gegen Prokrastination und für mehr Konzentration im Alltag.
Kontakt:
Prof. Rouven Seifert
Universität Rostock
Institut für Betriebswirtschaftslehre
Tel.: +49 381 498-4373
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