01/27/2026 | Press release | Distributed by Public on 01/27/2026 10:38
Zur Information - kein offizielles Dokument
UNIS/SGSM/1563
27. Januar 2026
Heute ehren wir das Andenken der Opfer des Holocaust in feierlicher Besinnung und mit unerschütterlicher Entschlossenheit.
Wir betrauern die sechs Millionen Jüdinnen und Juden, die von den Nazis und ihren Kollaborateuren ermordet wurden, sowie die Roma und Sinti, die Menschen mit Behinderungen und die unzähligen anderen, die umkamen.
Jedes Opfer hatte einen Namen.
Jedes Opfer hatte Hoffnungen und Träume.
Und alle diese Opfer hatten Rechte, die ihnen systematisch verweigert und mit Füßen getreten wurden.
Wenn wir uns diese unanfechtbaren Tatsachen ins Gedächtnis rufen, erinnern wir uns auch an die Menschlichkeit der Opfer.
Wir trauern um all das, was verloren ging und hätte sein können.
Der Holocaust war nicht unvermeidlich.
Seine Urheber ließen keine Zweifel an ihren Absichten. Ihr Hass und ihre Gewalt offenbarten sich vor aller Augen.
Die Tatsachen sind unbestreitbar. Dennoch sind heute die Kräfte der Verzerrung und der Verleugnung auf dem Vormarsch.
Entmenschlichende Parolen schüren Antisemitismus, Fanatismus, Rassismus und Diskriminierung, während Gleichmut ihnen den Weg ebnet.
Wir müssen ein Zeichen setzen - um das Andenken der Opfer der Vergangenheit zu ehren und künftige Gräueltaten zu verhindern.
Wir müssen uns gegen Hass und Ungerechtigkeit aussprechen, wo auch immer sie auftreten.
Wir müssen das Recht aller Menschen auf ein Leben frei von Angst und in Würde und Frieden verteidigen.
Das ist das Fundament der Vereinten Nationen.
Ehren wir heute wie an jedem Tag das Andenken der Opfer des Holocaust, indem wir unsere gemeinsame Menschlichkeit bekräftigen, die menschliche Würde achten und für die Werte einstehen, die uns alle verbinden.
* *** *