02/25/2026 | News release | Distributed by Public on 02/25/2026 04:09
Das Fachzentrum Resilienz und Traumaprävention startet seine erste Maßnahme: Seit dem 25. Februar 2026 können sich Einsatz- und Führungskräfte aller Einsatzorganisationen sowie Fachkräfte der Psychosozialen Notfallversorgung für Einsatzkräfte (kurz: PSNV-E) an die traumazentrierte Fachberatung während der Sprechstunde wenden.
Als erstes Angebot geht am 25. Februar 2026 die traumazentrierte Sprechzeit an den Start: Einsatz- und Führungskräfte der Einsatzorganisationen sowie Fachkräfte der PSNV-E können sich mit Fragen rund um Belastungsfolgen vertraulich an die Psychologinnen und Psychologinnen des Fachzentrums wenden.
☎ 0228 - 99550 - 5599
Mittwochs von 10 Uhr bis 12 Uhr oder nach Vereinbarung.
Hinweis: Die Sprechzeit ist zunächst für sechs Monate ab dem 25. Februar 2026 im Rahmen einer Bedarfserhebung erreichbar.
Im Auftrag des Bundesministeriums des Innern verantwortet das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (kurz: BBK) gemeinsam mit der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (kurz: THW) die Planung, Organisation und Umsetzung des Fachzentrums.
Das Fachzentrum Resilienz und Traumaprävention (kurz: FRT) hat das Ziel, die Resilienz von Einsatzkräften der zivilen Gefahrenabwehr zu steigern.
Außerdem bietet das neue Fachzentrum folgende Leistungen:
Ob Großschadenslagen, Angriffe aus der Bevölkerung oder moralische Konflikte - Einsatzkräfte können in ihrer alltäglichen Arbeit mit den verschiedensten Szenarien konfrontiert werden. Diese können längerfristige psychische Belastungsfolgen haben und sie in ihrer Einsatzbereitschaft und -fähigkeit beeinträchtigen.
Maßnahmen der PSNV-E setzen genau da an, um mögliche Belastungsfolgen abzuwenden. In Deutschland verfügen alle Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (kurz: BOS) über Einsatznachsorgestrukturen.
Beitrag
Das neue Fachzentrum Resilienz und Traumaprävention (kurz: FRT) hat die Aufgabe, die Resilienz von Einsatzkräften der zivilen Gefahrenabwehr zu steigern. Zentral sind Bildungs- und psychosoziale Angebote sowie Qualitätssicherung der Psychosozialen Notfallversorgung. Das erste Angebot ist die telefonische Sprechzeit, eine traumazentrierte Fachberatung.
16.05.2025 Pressemitteilung
Ob schwere Unfälle, Brände, Katastrophen oder Todesfälle: Einsatzkräfte sind regelmäßig mit potenziell belastenden Ereignissen konfrontiert. Auf dem diesjährigen Symposium "Hilfe für Helferinnen und Helfer in den Feuerwehren" am 15. Mai 2025 standen die Herausforderungen der Psychosozialen Notfallversorgung für Einsatzkräfte (kurz: PSNV-E) anlässlich von Anschlägen im Fokus der Veranstaltung.
24.05.2024 Meldung
Am 16. Mai 2024 fand das 10. Symposium "Hilfe für Helferinnen und Helfer in den Feuerwehren" vom Deutschen Feuerwehrverband in Kooperation mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (kurz: BBK) in Fulda statt. Thema war die psychosoziale Notfallversorgung für Einsatzkräfte.
11.02.2026 Meldung
Am 11. Februar - dem Europäischen Tag des Notrufs 112 - steht jedes Jahr eine Zahl im Mittelpunkt, die Leben retten kann: 112. Der Aktionstag wurde 2009 eingeführt, um die Nummer bekannter zu machen und aufzuzeigen, wie wichtig ein verlässliches Notrufsystem ist.
11.02.2026 Pressemitteilung
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) zieht Bilanz zu den Einsätzen der Zivilschutz-Hubschrauber im Jahr 2025.
09.02.2026 Meldung
Wann und wie kann ein Virtual Operations Support Team (kurz: VOST) eingesetzt werden - und was trägt es im Einsatz konkret bei? Der praxisnahe Leitfaden zeigt, unter welchen Bedingungen Behörden und Organisationen der Gefahrenabwehr ein VOST anfordern können, welche Leistungen es bietet und wie die Zusammenarbeit optimal vorbereitet werden kann.