04/02/2026 | Press release | Distributed by Public on 04/02/2026 08:33
SASA AG und Ressortdirektor Vallazza treffen Vertreterinnen und Vertreter des Blinden- und Sehbehindertenverbandes - Mehr Barrierefreiheit im öffentlichen Nahverkehr
Sie möchten die selbstständige Mobilität von blinden und sehbehinderten Menschen im Alltag erleichtern (von links): Elisabeth Stampfer (Leiterin der Abteilung Kommunikation und Stakeholder Management SASA AG), Martin Vallazza (Direktor der Abteilung Infrastruktur und Mobilität), Ruggero Rossi de Mio (Generaldirektor SASA AG), Astrid Kofler (Präsidentin SASA SpA) und für den Blinden- und Sehbehindertenverband Südtirol Cristiana Cattoi (Vorstandsmitglied), Ines Mair (Präsidentin) und Dana Ponticello (Sekretariat Blinden- und Sehbehindertenverband). (Foto: LPA/Bruno Benedetto)BOZEN (LPA). Vertreterinnen und Vertreter des Südtiroler Verbandes für Blinde und Sehbehinderte haben sich kürzlich mit dem Ressortdirektor für Mobilität Martin Vallazza sowie Vertretern der SASA AG zu einem konstruktiven Austausch über die laufende weitere Verbesserung der Barrierefreiheit im öffentlichen Nahverkehr getroffen.
Im Mittelpunkt des Austausches standen konkrete Maßnahmen, um die selbstständige Mobilität von blinden und sehbehinderten Menschen im Alltag zu erleichtern. Diskutiert wurden unter anderem die laufende Optimierung der akustischen Fahrgastinformationen sowie die akustische Außenansage der Linien und die Sensibilisierung des SASA-Fahrpersonals über interne Weiterbildung und Workshops.
Ressortdirektor Vallazza betonte die Bedeutung für einen barrierefreien öffentlichen Nahverkehr: "Wir nehmen die vorgebrachten Anliegen ernst und freuen uns über diesen Austausch. Die Optimierung der akustischen Fahrgastinformation schreitet laufend voran."
Auch die SASA AG unterstrich ihr Engagement für eine kontinuierliche Verbesserung der Barrierefreiheit im Rahmen ihrer Zuständigkeiten. Bereits im vergangenen Jahr wurde für die angehenden Fahrerinnen und Fahrer gemeinsam mit dem Blinden- und Sehbehindertenverband ein Workshop organisiert. "Wir sind darum bemüht, unser Fahrpersonal gut für die besonderen Herausforderungen von Menschen mit Sehbehinderungen zu sensibilisieren," betonte SASA-Präsidentin Astrid Kofler. Diese Workshops und Sensibilisierungsinitiativen sollen auch in diesem Jahr fortgesetzt werden, wie beim gemeinsam Austausch betont wurde.
Ines Mair, die Präsidentin des Südtiroler Blinden- und Sehbehindertenverbands, hob hervor, wie wichtig auch solche Austauschformate sind, um konkrete Bedürfnisse sichtbar zu machen und gemeinsam Lösungen zu finden.
Alle Beteiligten vereinbarten, den Dialog fortzusetzen und vereinbarten bereits ein weiteres Treffen, um die Barrierefreiheit stetig zu verbessern.