01/16/2026 | Press release | Distributed by Public on 01/16/2026 02:12
Berlin, 16. Januar 2026 - Zur Grünen Woche, die heute in Berlin startet, steht die Vielfalt moderner Ernährung und Landwirtschaft im Mittelpunkt - und damit auch die Frage, wie Verbraucherinnen und Verbraucher ihre Lebensmittel einkaufen. Von Rabatten durch Lidl Plus über Guthaben aus Rewe Bonus bis hin zu Treuepunkten in der Edeka-App - viele Supermärkte bieten bereits eigene Apps für den Lebensmitteleinkauf an. Das findet breite Akzeptanz: Laut einer repräsentativen Befragung des Digitalverbands Bitkom unter 1.120 Internetnutzerinnen und -nutzern ab 16 Jahren verwenden zwei Drittel (67 Prozent) mindestens eine App von Lebensmittelhändlern. "Beim Lebensmitteleinkauf wollen Verbraucherinnen und Verbraucher Vorteile ohne Umwege." sagt Bitkom-Retail-Expertin Nastassja Hofmann. "Apps bündeln Rabatte und Coupons, speichern Belege, stellen Produktinformationen dar oder ermöglichen die Bezahlung direkt per App."
Demnach gibt knapp jede und jeder Fünfte (21 Prozent) an, fünf oder mehr solcher speziellen Apps zum Lebensmitteleinkauf zu verwenden. 8 Prozent geben an, vier entsprechende Apps zu verwenden, 12 Prozent nutzen drei Apps, 14 Prozent zwei Apps und bei 12 Prozent kommt genau eine App beim Lebensmitteleinkauf zum Einsatz. Damit haben die Befragten im Durchschnitt vier entsprechende Apps auf ihrem Smartphone installiert.
Bei den Apps von Lebensmittelhändlern sind vor allem Funktionen rund um Preisvorteile beliebt: 77 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer von Lebensmittel-Apps verwenden Angebote und Rabatte, 73 Prozent nutzen über die App digitale Kundenkarten und Treueprogramme, wie Treuepunkte oder Gewinnspiele. Services wie digitale Kassenbons werden von 44 Prozent genutzt. Bislang seltener kommen mit 22 Prozent Funktionen zur Einkaufsplanung wie digitale Einkaufslisten oder Kochrezepte zum Einsatz. Ebenfalls nur jede und jeder Fünfte nutzt die Apps für Informationen zu Öffnungszeiten oder Kundensupport mit 21 Prozent sowie die Online-Bestellung von Lebensmitteln mit 20 Prozent. Produktinformationen spielen mit 16 Prozent die geringste Rolle bei der Nutzung von Lebensmittel-Apps.