09/21/2026 | Press release | Distributed by Public on 09/21/2026 01:14
Am 26. September wird das Mahnmal "Death by Drowning" eingeweiht. Das Mahnmal erinnert an die Opfer der zwangsweisen Brechmittelvergabe und ist insbesondere dem Gedenken an Laye-Alama Condé gewidmet, der infolge einer zwangsweisen Brechmittelvergabe im Bremer Polizeigewahrsam 2004/2005 ums Leben kam.
Die Errichtung des Mahnmals geht auf den Beschluss der Bremischen Bürgerschaft vom 16. Dezember 2020 ("Menschenrechtswidrige Brechmittelvergabe: Verantwortung übernehmen und einen Ort des Gedenkens und Mahnens schaffen") zurück. Auf dieser Grundlage wurde ein künstlerischer Wettbewerb ausgelobt, aus dem im September 2023 der Entwurf der international renommierten südafrikanischen Künstlerin Usha Seejarim als Sieger hervorging.
Das Kunstwerk setzt sich mit den Themen staatliche Gewalt, Erinnerungskultur, Rassismus und Menschenrechte auseinander. Der Titel "Death by Drowning" verweist auf die tödlichen Folgen der zwangsweisen Brechmittelvergabe sowie auf den Tod von Laye-Alama Condé.
Datum: 26. September 2026
Uhrzeit: 16 Uhr
Ort: Rechts (westlich) neben dem Gerhard-Marcks-Haus, Am Wall 208
Geplante Redebeiträge:
Es gilt das gesprochene Wort. Eine gesonderte Pressemitteilung nach der Veranstaltung erfolgt nicht.
Ansprechpartner für die Medien:
Jens Tittmann, Pressesprecher beim Senator für Kultur, Tel.: (0421) 361 - 90637, E-Mail: [email protected]