SSP-VPOD - Syndicat des Services Publics

03/03/2026 | Press release | Distributed by Public on 03/02/2026 20:15

Streik Winterthur: Stadt versucht Recht auf Streik einzuschränken!

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Statt der Belegschaft ein Mindestmass an Respekt entgegenzubringen und in Verhandlung zu treten, um die Missstände im Betrieb gemeinsam anzugehen, wurden Busfahrer:innen kurz nach nach Mitternacht dazu gedrängt, ihre Busse nicht ordnungsgemäss im Depot abzustellen, sondern an alternativen Standorten in der Stadt. Die Absicht dahinter ist klar: Der geplante und legitime Streik der Belegschaft von Stadtbus Winterthur soll torpediert werden. Zudem wurden die im Depot versammelten Busfahrer:innen von Vorgesetzten bedrängt, die dort geparkten Busse aus dem Depot zu fahren. Es kam zu aggressiven Konfrontationen und Einschüchterungen durch Vorgesetzte von Stadtbus Winterthur. Die organisierte Belegschaft verurteilt dieses Vorgehen scharf. Von Seiten der Angestellten und der Gewerkschaft wurde stets transparent kommuniziert, während Stadtrat Stefan Fritschi und die Geschäftsleitung einen harten Konfrontationskurs fahren und Verhandlungen weiter verweigern. Micha Amstad, Zentralsekretär Nahverkehr des VPOD und Mitglied des Verhandlungskomitees stellt klar: "Statt der Belegschaft ein Mindestmass an Respekt entgegenzubringen, sucht Stadtrat Fritschi die harte Konfrontation und versucht die Busfahrer von der Wahrnehmung ihres verfassungsmässig garantierten Streikrechts abzuhalten". Damit zeigt der Stadtrat nicht nur Geringschätzung gegenüber dem Personal, sondern aller Einwohner:innen der Stadt, die auf den öffentlichen Verkehr angewiesen sind. Ein anonymer Mitarbeiter erklärt: "Wir Busfahrer haben in den letzten Jahren unhaltbare Arbeitsbedingungen ausgehalten, um den Nahverkehr in dieser Stadt zu sichern. Jetzt ist der Punkt erreicht, an dem es so nicht weitergeht. Der Stadtrat lässt uns keine andere Wahl, als in den Streik zu treten."

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