03/04/2026 | Press release | Distributed by Public on 03/04/2026 09:44
Exekutiv-Vizepräsident Stéphane Séjourné sagte: "Angesichts nie dagewesener globaler Unsicherheit und unlauterem Wettbewerb kann die europäische Industrie auf die Bestimmungen dieses Gesetzes zählen, um die Nachfrage anzukurbeln und widerstandsfähige Lieferketten in strategischen Sektoren zu gewährleisten." Mit dem Gesetz sollen gezielte und verhältnismäßige Anforderungen für "Made in EU" und/oder CO₂-arme Produkte für das öffentliche Beschaffungswesen und öffentliche Förderprogramme eingeführt werden. Diese gelten für ausgewählte strategische Sektoren, insbesondere in den Bereichen Stahl, Zement, Aluminium, Automobile und Netto-Null-Technologien - wie beispielsweise Batterien, Solar-, Wind- und Wärmepumpen. Ziel ist es, die Wertschöpfung in der EU zu steigern und Europas industrielle Basis zu stärken. 2024 hat das verarbeitende Gewerbe 14,3 % der EU-Wirtschaftsleistung ausgemacht. Die Initiative soll dazu beitragen, den Anteil bis 2035 auf 20 % zu steigern.