06/17/2026 | Press release | Distributed by Public on 06/17/2026 09:12
Hessische Staatskanzlei
Pressemitteilung
Bundeswehr
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Ministerpräsident Boris Rhein hat das Feierliche Gelöbnis von Rekrutinnen und Rekruten des Jägerbataillons 1 aus dem nordhessischen Schwarzenborn und aus Teilen der Division Schnelle Kräfte (DSK) aus Stadtallendorf ein starkes Zeichen für Freiheit, Demokratie und Verantwortung genannt. Der Regierungschef sagte am Mittwoch auf dem Hessentag: "Das Gelöbnis findet am 17. Juni statt. Das ist kein Zufall, sondern ein deutliches Zeichen. Der 17. Juni erinnert an die Frauen und Männer, die 1953 in der DDR gegen Unterdrückung und für Freiheit eingetreten sind. Die Werte, für die sie damals gekämpft haben, verteidigen unsere Soldatinnen und Soldaten bis heute." Rhein fügte hinzu: "Um diesen Einsatz der Soldatinnen und Soldaten zu zeigen, gehören Gelöbnisse der Bundeswehr in die Öffentlichkeit. Sie stärken die Verbindung zwischen Bundeswehr und Gesellschaft." In Fulda legten rund 130 Soldatinnen und Soldaten ihr Gelöbnis ab.
Besonders würdigte Rhein das Jägerbataillon 1 aus Schwarzenborn. Der Verband stehe für Einsatzbereitschaft, Professionalität und Verlässlichkeit. Seit Anfang des Jahres seien annähernd 300 Soldatinnen und Soldaten des Bataillons in Litauen im Einsatz. Dort führe der Verband die multinationale Gefechtsgruppe in Rukla. "Wer freiwillig Verantwortung für unser Land übernimmt, verdient unseren Respekt und unseren Rückhalt", sagte Rhein. Der Regierungschef verwies auf die enge Verbindung zwischen Hessen und der Bundeswehr. Etwa 5.300 Soldatinnen und Soldaten sowie mehr als 2.000 zivile Beschäftigte leisten an neun Standorten im Land Dienst für die Sicherheit Deutschlands. Hessen ist damit nach Rheins Worten ein starker Bundeswehrstandort und ein verlässlicher Partner der Streitkräfte.
Tobias Rösmann
Regierungssprecher
Staatskanzlei