02/12/2026 | Press release | Archived content
Europa werde sich nur behaupten können, wenn es wirtschaftlich stark ist, betonte Merz.
Foto: Bundesregierung/Steffen Kugler
Bundeskanzler Friedrich Merz hat die jüngsten Beratungen des informellen Europäischen Rates im belgischen Alden Biesen positiv bewertet. Laut Kanzler Merz haben die Staats- und Regierungschefs die Zusammenkunft genutzt, um sich über zentrale Zukunftsfragen der Europäischen Union auszutauschen. "Uns eint der Wille, in diesem Jahr zu Entscheidungen zu kommen", so Merz.
Im Mittelpunkt der Gespräche standen dabei insbesondere die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie sowie die weitere Vollendung des europäischen Binnenmarktes. Merz hob hervor, dass man sich als EU gemeinsam der neuen geopolitischen Realität stellen müsse. "Europa wird sich nur behaupten können, wenn es wirtschaftlich stark ist. Wirtschaftlich stark ist Europa nur mit einer wettbewerbsfähigen Industrie", so der Bundeskanzler.
Bundeskanzler Friedrich Merz:
Meine Damen und Herren, da ich einer der Mitinitiatoren dieses Treffens bin, möchte ich mir gerne erlauben, einige Bemerkungen zum Verlauf des heutigen Tages zu machen.
Ich will zunächst ganz herzlich dem Gastgeber danken, Bart De Wever, dem belgischen Ministerpräsidenten, dass er uns eingeladen hat, hier in Alden Biesen, in diesem traditionsreichen Schloss, dieses Treffen abzuhalten. Das war eine gute Atmosphäre. Ich will auch António Costaund Ursula von der Leyen sehr herzlich danken, die dieses Treffen heute geleitet haben.
Es war ein Treffen, zu dem wir keine formalen Beschlüsse vereinbart haben, aber eine konstruktive Diskussion - und die hat stattgefunden. Ich muss sagen: Ich bin dankbar für die Zeit, die wir heute miteinander hatten, um einmal über die beiden großen Themen zu sprechen, nämlich über die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie und die Vollendung des europäischen Binnenmarktes. Beide Themen gehören sehr eng zusammen, und wir haben uns mit den beiden Berichten und ihren Autoren intensiv befasst. Wie Sie wissen, sind Enrico Letta und Mario Draghi heute Gäste gewesen - Mario Draghi heute Morgen, Enrico Letta heute Nachmittag -, und wir haben mit beiden eine sehr intensive Diskussion angesichts der neuen geopolitischen Realität geführt, vor der wir stehen. Wir hätten diese Diskussion vor drei oder vier Jahren in der Form, wie wir sie heute geführt haben, sicherlich nicht geführt; denn wir sind eben mit einer vollständig neuen geopolitischen Lage konfrontiert, die die Europäische Union zum Handeln zwingt.
Wir wollen uns dieser neuen geopolitischen Realität stellen. Europa muss sich behaupten, aber Europa wird sich nur behaupten können, wenn es wirtschaftlich stark ist. Wirtschaftlich stark ist Europa nur mit einer wettbewerbsfähigen Industrie; das habe ich gestern in Antwerpen bei dem Industriegipfel genauso gesagt wie auch hier in der Sitzung, die wir heute den Tag über hatten. Uns eint ein Gefühl der besonderen Dringlichkeit, uns eint aber auch der Wille, jetzt wirklich in diesem Jahr zu Entscheidungen zu kommen. Die Europäische Union muss schnell und entschlossen handeln, und dieser Wille ist heute von allen Teilnehmern ausnahmslos auch so unterstrichen worden.
Wir haben eine umfassende und ambitionierte Agenda in Auftrag gegeben. Die Kommission hat zugesagt - und die Kommissionspräsidentin hat das von dieser Stelle aus vor wenigen Minuten auch bestätigt -, dass es eine Roadmapgeben wird, die beim nächsten Europäischen Rat am 19. März in Brüssel beschlossen werden soll. Diese Roadmapsoll eine umfassende und ambitionierte Wettbewerbsfähigkeitsagenda enthalten. Es gibt drei Themen, die hierbei eine besondere Rolle spielen: Das erste ist eben der Binnenmarkt, das zweite ist das Thema Rückbau der Bürokratie und das dritte Thema ist der internationale Handel.
Wir haben dafür viel Unterstützung zum Ausdruck gebracht. Bis auf ein Thema, zu dem ich gleich noch abschließend kommen werde, gab es große Übereinstimmung. Die Übereinstimmung betrifft den einheitlichen Rechtsrahmen für Unternehmen. Die Kommission schlägt ja das sogenannte 28. Regime vor, das bis Ende des Jahres umgesetzt werden soll. Da gibt es noch einige offene Fragen, die geklärt werden müssen, aber auch dazu will die Kommission einen Vorschlag machen.
Die Fusionskontrollrichtlinien werden überarbeitet. Das ist ein Anliegen, das ich schon mehrfach im Rat vorgetragen habe. Ich nenne einmal ein Beispiel: Ein Unternehmen wie Airbuswürde heute angesichts der gegenwärtigen Anwendung der Fusionskontrollverordnung wahrscheinlich gar nicht mehr genehmigt. Wenn wir aber European Championshaben wollen, die auf der ganzen Welt wettbewerbsfähig sind, dann brauchen wir dazu auch einen entsprechenden Rechtsrahmen angesichts der Fusionskontrolle.
Wir wollen die Kapitalmarktunion weiter vorantreiben, und zwar um private Investitionen in Europa zu fördern und auch zusätzliche zu ermöglichen. Es ist genug Geld in Europa vorhanden; die privaten Haushalte in Deutschland und in vielen anderen Ländern investieren dieses Geld aber nicht in Innovation, in Wachstum und in Unternehmen. Das wollen wir ändern. Es hat von Enrico Letta ganz interessante Zahlen gegeben, wie stark Unternehmen - auch junge Unternehmen - nach wie vor über Banken finanziert werden müssen. Das sind Anteile von über 70 Prozent. In kleineren Mitgliedstaaten der Europäischen Union ist das schon etwas anders; aber zum Beispiel in Deutschland, Frankreich und Italien besteht nach wie vor eine sehr hohe Abhängigkeit von der Bankenfinanzierung. Dafür wollen wir den Kapitalmarkt jetzt voranbringen. Die Kapitalmarktinfrastruktur in Europa muss sich ändern.
Wir werden beim nächsten Europäischen Rat in Brüssel über die Energieinfrastruktur beraten. Sie wissen es vermutlich: Der Energiebinnenmarkt ist nicht Teil des Binnenmarktprogramms von 1993, er ist damals ausgenommen worden. Wir wollen den Energiesektor jetzt zum Teil des europäischen Binnenmarktes machen, und dafür muss die Infrastruktur ausgebaut werden.
Das Thema ETS hat eine Rolle gespielt. Es gibt Kollegen, die dieses System sehr kritisch sehen. Ich teile diese Kritik in dieser Form nicht. Das ETS, das jetzt seit 20 Jahren existiert - Frau von der Leyen hat heute Morgen in unserer Diskussion und auch hier eben die Zahlen genannt -, ist ein wirksames Instrument, das wir in Europa implementiert haben und sorgt dafür, dass Wachstum ohne gleichzeitige zusätzliche CO2 -Emissionen möglich ist. Im Gegenteil sind die CO2-Emissionen um fast 40 Prozent gesunken, und die Industrie ist, seitdem es dieses System gibt, um ungefähr 70 Prozent gewachsen. Das zeigt, dass wir das richtige Instrument haben.
Aber es muss auch immer wieder nachjustiert werden. Es gibt große Unterschiede in Europa. Die Kommission hat zugesagt, einen Bericht darüber vorzulegen, worauf diese Unterschiede zurückzuführen sind und was wir möglicherweise nachjustieren müssen, damit dieses System weiterhin gut funktioniert.
Das Thema der Bürokratie hat eine Rolle gespielt. Die Kommission hat zugesagt, den gesamten europäischen Acquis communautaireeinmal zu durchforsten und zu durchkämmen, um weitere Rechtsakte zu vereinfachen und Rechtsakte auch zurückzuziehen. Dabei hat das Prinzip der Diskontinuität eine Rolle gespielt. Die Kommission will in Zukunft Rechtsakte, die länger als fünf Jahre liegen und nicht bearbeitet worden sind, zurückziehen. Ich denke, das ist eine gute Idee.
Schließlich zur Handelspolitik: Die Kommission hat ja die vorläufige Anwendung des MERCOSUR-Abkommens in Aussicht gestellt, sobald das erste südamerikanische Land das Abkommen ratifiziert hat. Das ist eine gute und richtige Entscheidung. Weitere Freihandelsabkommen sollen folgen. Das Freihandelsabkommen mit Indien ist abgeschlossen. Ich würde mir wünschen, dass es möglichst bald ratifiziert wird. Es ist ein Abkommen "EU only", das heißt, es braucht die Zustimmung der Parlamente der Mitgliedstaaten nicht, sondern es braucht nur die Zustimmung der europäischen Institutionen. Ich gehe davon aus, dass das schnell gehen kann, weil es auch ohne einen Agrarteil auskommt, sodass die strittigen Teile, die bei anderen Abkommen eine Rolle gespielt haben, etwa mit Kanada und mit den MERCOSUR-Staaten, hierbei keine Rolle spielen dürften.
Weitere Freihandelsabkommen werden geplant, mit Australien, mit den ASEAN-Staaten, mit den Vereinigten Arabischen Emiraten. Ich befürworte, dass die Europäische Kommission auf diesem Weg schnell vorangeht.
Wir wollen auf unfaire Handelspraktiken reagieren können. Das wird allerdings sorgfältig zu prüfen sein. Wir wollen keinen neuen europäischen Protektionismus, aber wir müssen uns gegen unfaire Handelspraktiken wehren können, etwas dann, wenn die Märkte mit Überkapazitäten geflutet oder wenn Produkte mit hohen Subventionen künstlich billiger gemacht werden. Das sind Themen, über die wir gesprochen haben und zu denen die Kommission ebenfalls Vorschläge vorlegen wird.
Wir werden all diese Elemente in den nächsten Wochen in eine Wettbewerbsagenda gießen, die in Form der Roadmapauch von Rat, Kommission und Parlament unterzeichnet werden soll. Wir werden uns also in einem gemeinsamen Dokument zu etwas verpflichten, was im Jahr 2026 tatsächlich verabschiedet wird. Das ist eine gute Entscheidung.
Vielleicht darf ich noch etwas zur Finanzierung der Vorhaben in der Europäischen Union sagen. Ich habe heute Morgen sehr deutlich gemacht, dass ich, auch wenn es dazu andere Meinungen gibt, einer Finanzierung von Vorhaben der Europäischen Union zum Beispiel über Eurobonds nicht zustimmen kann. Ich will das nicht. Aber selbst, wenn ich es wollte, könnte ich es nicht tun. Denn das Bundesverfassungsgericht hat der deutschen Bundesregierung sehr klare Grenzen aufgezeigt. Wir haben in Ausnahmesituationen europäische Schulden aufgenommen, aber das waren Ausnahmesituationen. Dann ist es vertraglich zulässig.
Aber wir leben in einer Zeit, in der die Ausnahme zum Regelfall wird. Die neue Zeit, in der wir leben, ist die neue Normalität. In dieser neuen Normalität müssen wir mit dem Geld auskommen, das wir haben. Es hat heute nur am Rande eine kleine Rolle gespielt. António Costahat es bestätigt. Über die Finanzierung der Europäischen Union werden wir uns in den nächsten Wochen und Monaten unterhalten. Es wird ein sehr schwieriges Unterfangen, aber im Laufe der nächsten Monate steht der nächste mittelfristige Finanzrahmen zur Abstimmung. Dahin gehört das Thema. Heute hat es, wie gesagt, nur am Rande eine Rolle gespielt. Ich sah mich aber veranlasst, dazu eine klare Position aus der Sicht der Bundesregierung einzunehmen, damit die Kolleginnen und Kollegen hier wissen, was geht und was nicht geht.
Vielen Dank.
Frage: Herr Bundeskanzler, Sie haben den Emissionshandel angesprochen. Gestern in Antwerpen haben Sie gesagt, dass Sie sich eine Überarbeitung oder Verschiebung vorstellen könnten. Das wird von der Grünen schon kritisiert. Auch die Industrie hätte gern Klarheit. Können Sie deutlich machen, was Sie sich diesbezüglich vorstellen können? Die zweite Frage:
StS Kornelius: Vielleicht können wir es auf eine Frage beschränken.
Zusatz: Sie haben die CO2-Bepreisung ja als Königsweg in der Klimapolitik bezeichnet.
Bundeskanzler Merz: Meine Meinung hat sich nicht geändert. Das ETS ist ein gutes Instrument. Es hat über 20 Jahre gute Wirkungen erzielt. Es gibt Kollegen, die das grundsätzlich anders sehen. Meine Vermutung ist, dass dies damit zusammenhängt, dass in diesen Ländern Energieerzeugung zum Teil noch mit sehr hohen Emissionen verbunden ist. Dann wird es natürlich teurer. Das ist aber auch gewünscht. Das war das Mittel der Wahl.
Die Kommission selbst hat für April 2026 die Überarbeitung des Systems in Aussicht gestellt bzw. vorgeschlagen. Das ist ein ganz normaler Vorgang. Ich habe gestern darauf hingewiesen, dass dieses System nicht in erster Linie dazu gedacht ist, große Einnahmen zu erzeugen, sondern dass dieses System dazu gedacht ist, mit Bepreisung von CO2-Emissionen Innovationen zu befördern. Dieser Zweck muss natürlich regelmäßig überprüft werden: Haben wir den Zweck erreicht? Können wir es besser machen? Genau das habe ich gestern gesagt. Genau das hat die Kommission auch für die Zukunft zugesagt.
Frage: Herr Bundeskanzler, Sie haben uns alle heute Morgen damit überrascht, dass Sie zusammen mit dem französischen Präsidenten vor die Presse getreten sind. Ich frage mich, wie nachhaltig dieser Eindruck der Geschlossenheit gewesen ist, den Sie dort heute abgegeben haben. Ganz konkret: Sie haben ja selbst gesagt, dass Sie bei den meisten Themen übereinstimmen, bei kleinen Themen wie zum Beispiel Eurobonds oder "buy European" vielleicht nicht; FCAS ist ja ein anderes großes Streitthema geworden. Können Sie sagen, ob es bei irgendwelchen Themen konkrete Annäherungen gibt?
Was mir auch auffiel, was das Timing angeht, war, dass Sie heute die Parole ausgegeben haben, dass man in vier Wochen konkrete Entscheidungen treffen werde. Macron hat sich eher dahingehend geäußert: im Juni. Können Sie noch einmal kurz aufklären, wann dabei was kommen soll?
Bundeskanzler Merz: Herr Kollege, mich überrascht jetzt offen gestanden, dass Sie überrascht waren. Wir haben uns heute Morgen auch vor dem informellen Rat noch einmal über einige Themen abgestimmt. Wir sind in vielen, wenn auch nicht in allen Fragen einer Meinung. Wir haben zum Beispiel die Frage unfairer Handelspraktiken - wie weit muss sich Europa dagegen schützen? - diskutiert. Ich habe ihm gesagt, dass ich nicht möchte, dass die Europäische Union in eine Phase des Protektionismus eintritt. Darüber sind wir uns einig. Wir sind uns aber auch darin einig, dass wir uns gegen unfaire Handelspraktiken schützen müssen. Dabei weiß jeder von Ihnen, wer gemeint ist. Darüber bin ich mit dem französischen Staatspräsidenten einig. Das haben wir heute auch genau so gemeinsam vorgetragen und gemeinsam vertreten, als wir uns dann miteinander beim Mittagessen über genau dieses Thema unterhalten haben. Dass es Themen gibt, über die wir noch diskutieren müssen, ist klar. Beim Thema der Schuldenfinanzierung des europäischen Haushalts hat es immer eine leicht unterschiedliche Auffassung zwischen Deutschland und Frankreich gegeben. Es dürfte auch keine Überraschung sein, dass wir dabei bleiben.
Frage: Daran würde ich gerne direkt anschließen; denn Herr Macron hat heute Abend ganz konkret davon gesprochen, dass er diesen Schutz nur noch auf ganz konkrete Sektoren bezogen sieht. Inwiefern hat man sich jetzt schon wirklich konkret darauf geeinigt? Können Sie dazu vielleicht auch schon Sektoren nennen, die Sie dabei im Blick haben?
Bundeskanzler Merz: Sie sehen an diesem Beispiel, dass es genau darum geht, dass wir jetzt eben nicht versuchen, uns sozusagen flächendeckend gegen den Wettbewerb zu schützen, sondern dass es ganz konkret um strategische Sektoren, um konkrete Beispiele geht, also zum Beispiel um Überkapazitäten oder um hoch subventionierte Exporte. Dass Europa dabei das Recht haben muss, sich zu schützen, ist übrigens WTO-regelkonform. Wir sprechen hierbei auch über ein Land, das seit 2001 Mitglied der WTO ist. Es ist doch völlig richtig und normal. Wir würden unsere Pflichten nicht erfüllen, wenn wir uns nicht mit geeigneten Mitteln dagegen zur Wehr setzten, wenn WTO-widrig subventioniert wird, wenn WTO-widrig Überkapazitäten in Märkte hineingedrückt werden, die dort zu erheblichen Verwerfungen führen. Wir sind dabei ganz und gar einer Meinung.
Noch einmal: Ich habe von mir aus noch einmal klargemacht, dass ich nicht möchte, dass wir jetzt aus Europa das Signal senden, dass wir ein offener europäischer Binnenmarkt sind, jetzt aber auf Wettbewerb mit Protektionismus reagieren. Es ist uns immer gut bekommen, uns dem Wettbewerb zu stellen. Aber es muss ein fairer Wettbewerb sein. Wir müssen ein "level playing field" haben, in dem wir uns bewegen. Dann können wir aus Europa heraus jeden Wettbewerb bestehen.
Frage: Eine Frage mit Blick auf morgen, wenn in München die Sicherheitskonferenz losgeht: Welche Botschaft soll von der Konferenz ausgehen? Befürchten Sie nicht, dass das Treffen mit dem kalifornischen Gouverneur Newsom Trumpverärgern könnte?
Bundeskanzler Merz: Welche Botschaften von der Münchner Sicherheitskonferenz ausgehen, kann ich Ihnen insgesamt natürlich nicht sagen, weil sie erst morgen beginnt. Ich werde sie morgen mit einer Rede eröffnen. Ich werde dort ähnliche Botschaften wie auch heute geben: Europa muss stark sein. Europa muss wettbewerbsfähig sein. Es muss ein dynamischer Raum werden. Es muss ein Raum werden, der sich auch selbst verteidigen kann. Dazu werde ich morgen etwas sagen.
Ich werde mich natürlich auch mit verschiedensten Teilnehmern treffen. Ich habe im Übrigen auch die gesamte amerikanische Delegation, sofern sie denn kommt, was bis jetzt nicht sicher ist, für morgen Abend eingeladen. Wir werden im Laufe des Wochenendes mit verschiedensten Teilnehmern sprechen. Ich werde bis Samstagnachmittag dort sein und natürlich mit verschiedenen Teilnehmern der Münchner Sicherheitskonferenz sprechen. Die Gesprächspartner suche ich mir nach meinem Interesse und nach dem, wen ich gerne treffen möchte, aus. Danach wird es entschieden.