Stadt Freiburg im Breisgau

03/24/2026 | Press release | Distributed by Public on 03/24/2026 07:21

Positives Gesamtbild: Städtische Statistik legt Freiburger Wirtschaftsbericht 2025 vor

Pressemitteilung vom 24. März 2026

  • Mehr sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, steigende Umsätze

Trotz schwieriger Konjunktur geht es Freiburgs Wirtschaft verhältnismäßig gut. Die Zahl der Erwerbstätigen hat zwischen 2015 und 2023 um zehn Prozent zugenommen. Der Umsatz der Freiburger Unternehmen und die verfügbaren Haushaltseinkommen sind jeweils um ein knappes Drittel gestiegen.

Dieses Bild zeichnet der Freiburger Wirtschaftsbericht 2025, den das Amt für Bürgerservice und Informationsmanagement jetzt vorlegt. Dafür herangezogen wurden Daten des Freiburger Melderegisters, der Statistischen Landes- und Bundesämter und der Arbeitsagentur. Der Bericht gibt einen kompakten und umfassenden Überblick über die wirtschaftliche Struktur der Stadt und ihre Entwicklung in den vergangenen zehn Jahren. Er ist gegliedert in die Bereiche Arbeitsmarkt, Unternehmen und Gewerbe, Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung und Innovation. Ein eigenes Kapitel ist dem für Freiburg wichtigen Gesundheitssektor gewidmet.

Globale Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt

Die Anzahl der erwerbstätigen Personen stieg seit 2015 von 169.900 kontinuierlich auf zuletzt 186.900 im Jahr 2023. Sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren zuletzt 140.073 Personen in Freiburg (2015: 116.994). Bei genauerem Hinsehen zeigt sich, dass der Anstieg vor allem auf den Dienstleistungssektor zurückgeht. Besonders hoch war der Zuwachs in den Erziehungs- und Gesundheitsberufen. Aber auch die Bereiche Finanzen, Versicherungen und Grundstücks- und Wohnungswesen zogen mehr Erwerbstätige an.

Minimal zugenommen hat die Zahl der Arbeitslosen. Sie stieg von 6.851 (2015) auf rund 7.000 Personen (2024), was auch an der hohen Zahl Geflüchteter aus der Ukraine liegt. Auch unter jungen Menschen (15-20 Jahre) ist die Arbeitslosigkeit gestiegen. Die Arbeitslosenquote von Männern liegt nach wie vor über der von Frauen.

Insgesamt sind aber mehr Leute in einem Beschäftigungsverhältnis als vor zehn Jahren: Die Gesamtbeschäftigungsquote hat sich von 50,3 (2015) auf 57,2 Prozent (2024) erhöht. Vor allem mehr ausländische Arbeitskräfte haben eine Beschäftigung gefunden; bei ihnen stieg der Anteil von 36,7 auf 55,1 Prozent. Ein weiterer Grund für die steigende Erwerbstätigkeit: Immer mehr Arbeitskräfte pendeln aus dem Umland nach Freiburg. 2024 waren es 66.510 Personen (+ 7.580 gegenüber 2016), die meisten von ihnen aus Emmendingen, Waldkirch, Bad Krozingen, Gundelfingen und Denzlingen.

Wachstum auch bei Unternehmen

Das in Freiburg erwirtschaftete Bruttoinlandsprodukt stieg zwischen 2015 und 2022 von 10,7 auf 14,6 Milliarden Euro, eine Steigerung, die nur vom Pandemiejahr 2020 unterbrochen wurde. Das liegt unter anderem auch an der sektorübergreifenden Produktivität der 11.696 Freiburger Unternehmen: Ihr Umsatz stieg seit 2015 um mehr als 9 Milliarden Euro auf 21,2 Milliarden im Jahr 2023. Die Anzahl an beantragten Unternehmensinsolvenzen ist zuletzt allerdings wieder leicht gestiegen. Im Innovationsindex von Baden-Württemberg liegt Freiburg unverändert im Mittelfeld.

Eine Schlüsselrolle für den wirtschaftlichen Erfolg Freiburgs in den letzten zehn Jahren spielt der Gesundheitssektor. Die Anzahl der Unternehmen ist in diesem Bereich seit 2015 um 18,3 Prozent, die Zahl der Arbeitsplätze sogar um 30,6 Prozent gestiegen. Besonders deutlich fällt dieser Anstieg bei Krankenhäusern und Arztpraxen aus.

Nicht zuletzt hält der Bericht auch eine erfreuliche Nachricht für private Haushalte bereit: Ihr verfügbares Einkommen ist im Zeitraum 2015-2022 von 4,6 auf 5,9 Milliarden Euro gestiegen. Pro Kopf bedeutet das einen Anstieg des verfügbaren Einkommens um gut 2.000 Euro pro Jahr.

Weitere Informationen zum Wirtschaftsbericht gibt es unter www.freiburg.de/statistik.

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