Deutsche Telekom AG

10/21/2026 | Press release | Distributed by Public on 10/21/2026 02:05

Finanzierbare Cyberabwehr für kleine Unternehmen

Kaffee wird immer teurer. Professionelle Cyberabwehr nicht. Für den Preis von zwei Café Latte am Tag stellt die Deutsche Telekom Hackerangriffen "CyberProtect" entgegen. Der professionelle Sicherheitsservice schützt zum Beispiel ein mittelständisches Unternehmen mit 25 Endgeräten für rund 2.500 Euro jährlich - auch nach Büroschluss. Das Telekom Security Operations Center (SOC) übernimmt die kontinuierliche Überwachung und Analyse von Sicherheitsereignissen. Ein großes Team spezialisierter Security-Experten, unterstützt von Künstlicher Intelligenz, steht dem Betrieb so extern zur Seite.

IT-Sicherheit aus eigener Kraft zu gewährleisten und laufend weiterzuentwickeln, ist eine gewaltige Aufgabe - nicht nur für Kleinbetriebe. Gleichzeitig werden Cyberangriffe zum Alltag, auch für kleinere Unternehmen. Automatisierte Angriffsmethoden und der Einsatz von KI senken den Aufwand für Angreifer. Dadurch können auch kleine Unternehmen zum lohnenden Ziel werden. Gleichzeitig steigt der Zeitdruck: Sicherheitsalarme müssen schnell erkannt, bewertet und eingedämmt werden. Aus einem einzelnen Alarm kann sonst schnell ein Geschäftsrisiko werden.

CyberProtect entlastet IT-Teams

"Mit CyberProtect machen wir professionelle Cyberabwehr auch für kleinere Unternehmen planbar und bezahlbar. Für weniger als zehn Euro am Tag erhalten sie einen Service, der ihre IT rund um die Uhr im Blick behält, Sicherheitsvorfälle bewertet und bei kritischen Ereignissen reagieren kann. KI unterstützt dabei, Auffälligkeiten schnell zu erkennen und große Mengen an Sicherheitsinformationen auszuwerten. Damit entlasten wir interne IT-Teams genau dort, wo ihnen häufig Zeit und spezialisierte Security-Kompetenz fehlen", sagt Niklas Horstmann, COO Deutsche Telekom Security GmbH.

CyberProtect verbindet Endpoint Protection (EPP) - den Schutz von Geräten wie Notebooks und Servern - mit Endpoint Detection & Response (EDR), also der Erkennung verdächtiger Aktivitäten und der Möglichkeit, darauf zu reagieren. Ein Sensor überwacht die Endpunkte und analysiert sicherheitsrelevante Aktivitäten kontinuierlich und KI-gestützt. Relevante Daten werden verschlüsselt an die Sicherheitsplattform übermittelt. Das Telekom SOC analysiert die Meldungen und kann abhängig von Schweregrad und zuvor festgelegten Regeln Gegenmaßnahmen einleiten.

Ein verdächtiger Klick kann reichen

Ein typisches Szenario in der Praxis? Ein verdächtiger Klick kann reichen. CyberProtect sorgt dafür, dass daraus kein großer Schaden wird. Erkennt der Sensor auf einem Notebook ungewöhnliches Verhalten, wird der Alarm an das Telekom SOC weitergeleitet. Dort analysieren Sicherheitsexperten den Vorfall und entscheiden über die erforderlichen Maßnahmen. Bei einem kritischen Angriff kann das betroffene Gerät isoliert werden, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Die Analyse und alle Maßnahmen sind zentral nachvollziehbar. So wird aus einem einzelnen Alarm eine kontrollierte Reaktion - statt eines Cybervorfalls, der sich unbemerkt im Unternehmen ausbreitet.

Weil der Schutzbedarf unterschiedlich ist, kommt CyberProtect modular aufgebaut in drei Paketen: Basic bietet den Basisschutz, Comfort ergänzt Funktionen für mehr Kontrolle und Transparenz, Advanced erweitert den Service unter anderem um Firewall- und Schwachstellenmanagement. Schwachstellen werden kontinuierlich erkannt, nach ihrem Risiko priorisiert und mit Handlungsempfehlungen berichtet. Unternehmen können während der Vertragslaufzeit auf ein höheres Paket wechseln.

Identitätsschutz und ein Incident Response Service sind unabhängig vom gewählten Paket zubuchbar. Mit Identity Protection lässt sich der Schutz außerdem auf Microsoft Active Directory und Microsoft Entra ID ausweiten. So können gefährdete oder kompromittierte Benutzerkonten erkannt und - abhängig von den festgelegten Regeln - entsprechende Gegenmaßnahmen ausgelöst werden. Der Incident Response Service unterstützt Unternehmen zusätzlich bei der Bewältigung schwerwiegender Sicherheitsvorfälle.

Auch die Einführung geht schnell. CyberProtect lässt sich mit geringem Aufwand in bestehende IT-Sicherheitsumgebungen integrieren. Unternehmen müssen weder ein eigenes Security Operations Center aufbauen noch zusätzliche Security-Spezialisten einstellen. Und, wer bereits Microsoft Security einsetzt, kann vorhandene Technologie im Modell Fully Integrated Technology weiter nutzen und um die Expertise des Telekom SOC ergänzen. Alternativ übernimmt die Telekom im Modell Fully Managed Technology die Administration und den Plattformbetrieb der eingesetzten Sicherheitstechnologie.

Unterstützung bei Compliance und Cyberversicherung

CyberProtect unterstützt Unternehmen außerdem beim Umgang mit Anforderungen aus Regulierung, Sicherheitsnormen und Cyberversicherungen. Sicherheitsereignisse und eingeleitete Maßnahmen werden nachvollziehbar dokumentiert. Das erleichtert es Unternehmen, gegenüber internen Stellen, Prüfern, Geschäftspartnern oder Versicherern transparent zu machen, wie sie Cyberrisiken überwachen und auf Sicherheitsvorfälle reagieren.

Das ist auch beim Abschluss und Erhalt einer Cyberversicherung relevant. Versicherer achten darauf, welche technischen und organisatorischen Sicherheitsmaßnahmen ein Unternehmen getroffen hat. CyberProtect kann helfen, diese Schutzmaßnahmen systematisch umzusetzen und nachvollziehbar zu dokumentieren. Optional lässt sich der technische Schutz durch eine passende Cyberversicherung ergänzen. So können Unternehmen technische Cyberabwehr und finanzielle Absicherung miteinander verbinden.

Über die Deutsche Telekom: Deutsche Telekom Konzernprofil

Deutsche Telekom AG published this content on October 21, 2026, and is solely responsible for the information contained herein. Distributed via Public Technologies (PUBT), unedited and unaltered, on October 21, 2026 at 08:11 UTC. If you believe the information included in the content is inaccurate or outdated and requires editing or removal, please contact us at [email protected]