Wiener Börse AG

03/03/2026 | Press release | Distributed by Public on 03/03/2026 12:22

Palfinger zurück im ATX, voestalpine in den ATX five aufgenommen

(Wien) Durch die halbjährliche Überprüfung der österreichischen Indizes im Rahmen des Indexkomitees kommt es zu einer Änderung in der Zusammensetzung des ATX. Palfinger AG kehrt erstmals seit 2010 wieder in den österreichischen Leitindex zurück und ersetzt CPI Europe AG. Auch im ATX five - der die fünf höchstgewichteten Aktien des ATX umfasst - ergibt sich eine Anpassung: voestalpine AG kommt in den Index und löst VERBUND AG ab. Die Zusammensetzung des ATX ergibt sich aus zwei zentralen Kriterien: dem durchschnittlichen täglichen Aktienumsatz (Liquidität) und den frei handelbaren Unternehmensanteilen am Markt (Streubesitz-Kapitalisierung).

Zudem ergab die Index-Überprüfung eine Änderung des Streubesitzfaktors bei STRABAG SE, der von 0,2 auf 0,3 angehoben wird. Der Streubesitzfaktor bildet die Gewichtung des Streubesitzes - also den Anteil der frei handelbaren Aktien - in den Indizes der Wiener Börse ab. Beteiligungen unter 4 % gelten dabei als Streubesitz. Je höher der Streubesitz und somit der Faktor, desto stärker das Gewicht der Aktie im Index. Sämtliche Änderungen werden per 23. März wirksam. Die nächste planmäßige Überprüfung der Zusammensetzung österreichischer Indizes erfolgt im September 2026, die Streubesitzfaktoren werden im Juni 2026 erneut aktualisiert.

Die ATX-Berechnung beruht auf einer rein quantitativen Methodik, die in einem Regelwerk festgeschrieben ist. Gemäß den "Richtlinien für die österreichischen Indizes" kann die Wiener Börse nach der halbjährlichen Überprüfung (März und September) Unternehmen aufnehmen oder streichen. Die Berechnungsparameter (Aktienanzahl, Streubesitzfaktoren und Repräsentationsfaktoren) werden quartalsweise (März, Juni, September und Dezember) überprüft. Die Wiener Börse veröffentlicht einmal monatlich die "ATX-Beobachtungsliste", welche die Reihung der Aktientitel nach Liquidität und kapitalisiertem Streubesitz ausweist. Im Indexkomitee, das die Regelwerke zu den Indizes beschließt, bringen institutionelle Investoren, Handelsmitglieder, Emittenten von Finanzprodukten, Wissenschaftler sowie die Wiener Börse ihre Erfahrung ein.

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Über die Wiener Börse

Als zentrale Infrastrukturanbieterin der Region öffnet die Wiener Börse AG Tore zu globalen Märkten. Sie vereint die Börsenplätze Wien und Prag. Notierte Unternehmen profitieren dort von maximaler Liquidität, Anlegern bietet sie als Marktführerin schnellen und günstigen Handel. Die Wiener Börse sammelt und verteilt Kursdaten und berechnet die wichtigsten Indizes für ein Dutzend Märkte der Region. Dank ihres einzigartigen Know Hows vertrauen auch die Nationalbörsen in Budapest, Laibach und Zagreb auf die IT-Dienstleistungen der Wiener Börse. Darüber hinaus ist sie an weiteren Energiebörsen und Clearinghäusern der Region beteiligt.

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