03/17/2026 | Press release | Distributed by Public on 03/17/2026 03:07
Die jüngste Gewalttat in Innsbruck löst auch in Salzburg tiefe Betroffenheit aus. Angesichts der steigenden Zahl an Femiziden in Österreich betont die Stadtverwaltung Salzburg ihr umfassendes Service- und Sicherheitsangebot für Betroffene. Ziel ist es, Gewalt bereits im Entstehen zu verhindern und Betroffene durch ein engmaschiges Netz an Beratungs- und Präventionsleistungen zu schützen.
Prävention vor Ort
Die Stadt Salzburg setzt seit Jahren gezielt Initiativen, um Gewalt vorzubeugen, Betroffene zu unterstützen und das Bewusstsein in der Bevölkerung zu stärken. "Gewalt gegen Frauen und Gewalt im sozialen Umfeld sind keine Privatsache. Es braucht wirksame Schutzmaßnahmen, niederschwellige Angebote und eine enge Zusammenarbeit aller beteiligten Stellen", betont Stadträtin Andrea Brandner.
Service & Beratung: Das Angebot der Stadt im Überblick
Die Stadt Salzburg bietet eine Vielzahl an konkreten Leistungen, um Betroffene zu unterstützen und präventiv tätig zu sein:
Ergänzende Sicherheitsmaßnahmen auf Systemebene
Neben den städtischen Services brauche es laut Brandner jedoch auch eine konsequente Überwachung bestehender Verbote. "Wenn polizeiliche Wegweisungen ausgesprochen werden, müssen wir sicherstellen, dass diese auch eingehalten werden. Hier kann der gezielte Einsatz technischer Hilfsmittel wie der elektronischen Fußfessel eine sinnvolle Ergänzung sein, um den Schutz der Opfer in Hochrisikosituationen zu erhöhen", so Stadträtin Andrea Brandner.