05/22/2026 | Press release | Distributed by Public on 05/22/2026 04:38
Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum
Pressemitteilung
Corona-Soforthilfe
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Hessen setzt ein klares Signal: Das Land hält Wort und verbessert das Rückmeldeverfahren zur Corona-Soforthilfe spürbar zugunsten der Unternehmen. Nach dem im September 2025 verhängten Moratorium werden nun konkrete Entlastungen umgesetzt.
Der hessische Wirtschaftsminister und stellvertretende Ministerpräsident Kaweh Mansoori sagte: "Wir gehen diesen Weg, nicht, weil wir es müssen, sondern, weil er richtig ist. Wir werden mit den neuen Regelungen Unternehmen zielgerichtet entlasten, indem wir die damalige tatsächliche wirtschaftliche Lage der Unternehmen präziser erfassen. In Summe werden kleine Unternehmen und Betriebe, die damals Schwierigkeiten hatten, um rund 66 Mio. EUR entlastet. Diese Lösung ist gerecht: Denn wer die Hilfen grundlos oder wider besseren Wissens beantragt hat, muss zurückzahlen.
Ich danke den Wirtschaftsverbänden für die konstruktive Zusammenarbeit in den letzten Monaten. Das Ergebnis ist ein Beleg dafür, dass in Hessen Politik und Wirtschaft eng zusammenarbeiten und nicht Probleme benennen, sondern Lösungen suchen."
"Es ist ein wichtiges und richtiges Signal, dass sich der Hessische Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori und die Hessische Landesregierung bei der Rückforderung der Corona-Soforthilfen nunmehr für Erleichterungen zugunsten der hessischen Betriebe ausgesprochen haben. Sie tragen damit den Forderungen des DEHOGA Hessen und der Unternehmerverbände Rechnung und schaffen Erleichterungen, die die vielen tausend Betriebe Hessens, die durch die Corona-Krise existentiell belastet waren, benötigen.
Die Entscheidung zeigt, dass die Landesregierung bereit ist, die Unternehmen in der aktuell schwierigen konjunkturellen Lage mit Augenmaß und Verantwortung zu begleiten. Für viele Betriebe des Gastgewerbes ist dies ein wichtiger Beitrag zu mehr Planungssicherheit und wirtschaftlicher Stabilität sowie zur Sicherung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen, die zum Erhalt der gastgewerblichen Infrastruktur dringend erforderlich sind", betont DEHOGA Hessen Präsident Robert Mangold.
"Wir begrüßen, dass Minister Mansoori die Bedenken des Handels in Hessen ernst genommen hat und bedanken uns für den engen Austausch im Sinne der Wirtschaft. Zur Wahrheit gehört, dass das Verfahren auch unter den neuen Auflagen für manche Handelsbetriebe existenzgefährdend sein könnte - nun müssen die Rückzahlungsbedingungen so ausgestaltet sein, dass kein Unternehmen in diesen herausfordernden Zeiten in eine weitere Schieflage gerät.", sagt Jochen Ruths, Präsident Handelsverband Hessen.
(Details finden Sie im angehängten Two-Pager Corona)
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