06/25/2026 | Press release | Distributed by Public on 06/25/2026 04:16
Der Strafprozess zum Anschlag auf dem Weihnachtsmarkt in Magdeburg am 20. Dezember 2024 war eine schlimme Zeit - Erinnerungen, Ängste und psychische Wunden können auch durch die Urteilsverkündung erneut hervorgerufen, verstärkt oder erstmals ausgelöst werden. Die Landesopferbeauftragte Sachsen-Anhalt, Dr. Gabriele Theren, ihre Stabsstelle sowie die Zentrale Anlaufstelle für Opfer und deren Angehörige (ZALOB) stehen allen Betroffenen, Hinterbliebenen, Verletzten sowie Zeuginnen und Zeugen des Anschlags auch künftig zur Seite, gemeinsam mit dem gesamten Opferhilfe-Netzwerk im Land.
Sachsen-Anhalts Landesopferbeauftragte Dr. Gabriele Theren: "Mit dem Urteil geht die juristische Aufarbeitung des Anschlags in Magdeburg zu Ende. Wichtig ist mir mitzuteilen, dass die Unterstützung für alle Betroffenen und deren Angehörige weitergeht. Unser Netzwerk und ich als Landesopferbeauftragte stehen auch in Zukunft für alle Opfer zur Verfügung. Wer Hilfe benötigt und wünscht, kann diese jederzeit in Anspruch nehmen."
Sachsen-Anhalts Ministerin für Justiz und Verbraucherschutz, Franziska Weidinger: "Mit dem Abschluss des Strafprozesses geht insbesondere für die Betroffenen und ihre Angehörigen eine sehr schmerzhafte Zeit auf dem Weg der Bewältigung des Erlebten zu Ende. Bei all unserem Handeln steht das Wohl der Betroffenen im Mittelpunkt. Individuelle Unterstützungsangebote bleiben auch nach einem Urteilsspruch bestehen und stehen jedem, der Hilfe benötigt, offen."
Per Telefon (0391 567-6136) oder E-Mail ([email protected]) können sich Betroffene sowie alle Menschen, die sich bislang noch nicht gemeldet haben und Unterstützung suchen, jederzeit an das Team der Landesopferbeauftragten Sachsen-Anhalt wenden. Hilfeersuchen werden direkt an das Hilfesystem aus haupt- und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern weitergeleitet.
Weitere Informationen:
Hilfsangebote für Betroffene und Angehörige nach dem Anschlag in Magdeburg