04/23/2026 | Press release | Distributed by Public on 04/23/2026 08:30
Weiterer Ausbau der außerschulischen Lernorte über Stiftung in Planung - Zusammenarbeit der Stiftung mit Bildungsträgern und Bildungsdirektion zentral
Über eine Stiftung sollen die außerschulischen Lernorte in allen Bezirken Südtirols ausgebaut werden. (Foto: LPA/Fabio Brucculeri)BOZEN (LPA). Kinder und Jugendliche müssen sich unterschiedlichsten Herausforderungen stellen, die zu Überforderung und Druck führen können. Die Erfahrungen im Bildungssystem hätten gezeigt, dass es immer häufiger Momente des Fokussierens und der Verwurzelung mit dem Wesentlichen brauche, hob Bildungslandesrat Philipp Achammer bei der Vorstellung der Tätigkeiten der "Stiftung für die Unterstützung des Bildungssystems der Deutschen Bildungsdirektion" am 23. April hervor: "Die Chancengleichheit ist ein zentrales Element im Bildungswesen, weshalb wir mehr Kindern und Jugendlichen ermöglichen wollen, Orte des Fokussierens und der Verwurzelung zu finden." Derzeit gibt es die außerschulischen Bildungsorte Burgerhof/Prags, die Erlebnisschule in Langtaufers/Graun im Vinschgau, die Draußenwerkstatt Ahrntal und die WerkSTOTTschual in Aschbach/Algund sowie demnächst auch die Werkstatt Perdonig/Eppan. Das Ziel sei ein Ausbau der außerschulische Lernorte in allen Bezirken Südtirols. Denn: "Lernorte bieten Möglichkeiten, den Horizont zu erweitern und gestärkt wieder in den Alltag zurückzukehren", ist Landesrat Achammer überzeugt.
Der Ausbau erfolge anhand einer Stiftung, über die ein zeitnahes Reagieren auf aktuelle Herausforderungen möglich sei, betonte Landesrat Achammer. Stiftungspräsident Josef Watschinger hob hervor, dass das Erweitern der Bildungsräume ein wesentlicher Auftrag der Stiftung sei: "Als Stiftung wollen wir Räume schaffen, in denen Potentiale entfaltet werden können und in denen sich Potentiale miteinander verweben können." Wichtig seien dabei auch die Vernetzung und der Dialog sowie das Sicherstellen, dass die bestehenden Orte gut weiterarbeiten können. Derzeit laufe zudem eine Bedarfserhebung, vor allem im Bereich Eisacktal/Wipptal, wo es aktuell noch keine außerschulischen Bildungsorte gebe. Stiftungsdirektorin Angelika Griessmair betonte die Wichtigkeit der Zusammenarbeit mit anderen Bildungsträgern und der Bildungsdirektion, da die Stiftung als Teil eines großen Ganzen wahrgenommen werden müsse.