03/06/2026 | Press release | Distributed by Public on 03/06/2026 05:36
Am kommenden Sonntag (8. März 2026) findet der Weltfrauentag statt. Dieser Tag steht für den Kampf gegen alle Formen von Gewalt, Diskriminierung, Ausbeutung und die noch immer andauernde Ungleichheit der Geschlechter - und das bereits seit mehr als 110 Jahren. Die Vereinten Nationen haben den Tag 1975 als Internationalen Frauentag institutionalisiert. In Bremen steht er 2026 unter dem Motto "gemeinsamstark - Frauensolidarität als Antwort auf politische Krisen."
Frauensenatorin Claudia Bernhard betont: "Solidarisch zu sein, Solidarität zu zeigen als Antwort auf politische Krisen ist wichtig wie nie. Deshalb ist das Motto des diesjährigen Internationalen Frauentags genau richtig. An diesem Tag wird die Stärke der Frauen sichtbar - in ihren Aktionen, in ihrer Solidarität, in ihrer Differenz. Lassen Sie uns daraus die Kraft ziehen, uns noch mehr einzumischen, noch grundsätzlicher, noch politscher zu werden. Es ist bitter notwendig."
Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine 2022 und der zweiten Präsidentschaft von Donald Trump kommt es zu einer Vermännlichung von Politik und Wirtschaft. Feministische Außenpolitik wird jegliche Relevanz abgesprochen, Programme für mehr Gleichstellung und Diversität werden von Unternehmen eingestellt, Regierungen weltweit kürzen Sozialausgaben. Zeitgleich steigt die Last der unbezahlten Care-Arbeit, die nach wie vor hauptsächlich von Frauen geleistet wird.
Dazu sagt Frauensenatorin Bernhard: "Was da passiert, ist kein Schicksal, sondern ein gewolltes Rollback, das kein einziges gesellschaftliches Problem lösen wird. Es sind wir, die die Zukunft auf unserer Seite haben. Eine gleichberechtigte Teilhabe aller Geschlechter und gesellschaftlichen Gruppen ist eine zwingende Notwendigkeit für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die politische Entscheidungsfindung und den wirtschaftlichen Fortschritt."
Ansprechpartnerin für die Medien:
Kristin Viezens, Pressesprecherin der Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz, Tel.: (0421) 361-2082, E-Mail: [email protected]