06/23/2026 | Press release | Distributed by Public on 06/23/2026 06:07
Ein Themennachmittag am 1. Juli auf dem Wormser Hauptfriedhof beleuchtet den Umgang mit Verlust, das neue Bestattungsgesetz und moderne Erinnerungsräume.
Der Friedhof ist im Wandel. Genau wie unsere Gesellschaft verändert sich auch die Art und Weise, wie wir mit Verlust umgehen und Erinnerung gestalten. Unter dem Titel "Verlust - Trauer - Erinnerung" lädt der Integrationsbetrieb Friedhof (IBF) alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer kostenfreien Informations- und Vortragsveranstaltung ein.
Sie findet statt
Strategien gegen den Schmerz und rechtliche Neuerungen
Der Umgang mit einem erlittenen Verlust ist zutiefst individuell und wird von jedem Menschen anders wahrgenommen. Jan Weyerhäuser, Chefarzt der Allgemeinpsychiatrie der Rheinhessen-Fachklinik (RFK) Alzey und erfahrener Palliativmediziner, widmet sich in seinem Vortrag der Frage "Umgang mit der Trauer - was kann ich tun?"
Er gibt den Gästen wertvolle Einblicke in Bewältigungsstrategien und Hilfestellungen.
Im zweiten Teil der Veranstaltung beleuchtet Frank Schlarb, Leiter des Integrationsbetriebs Friedhof, die rechtlichen und praktischen Veränderungen vor Ort. Dabei zeigt er auch die Chancen und Risiken des neuen Bestattungsgesetzes auf. Zudem werden neue Bestattungsformen sowie die Erweiterung und moderne Ausgestaltung spezieller Grabfelder vorgestellt.
Der für die Friedhofsbetriebe zuständige ehrenamtliche Beigeordnete Peter Englert wird zu Beginn ein Grußwort sprechen.
Der Friedhof als grüne Oase und Begegnungsstätte
Ziel der modernen Friedhofsgestaltung ist es, sich den heutigen Bedürfnissen von Trauernden zu öffnen. Der Hauptfriedhof Worms versteht sich dabei nicht nur als Ort der Ruhe, sondern als Begegnungsstätte, als grüne Oase sowie als aktiver Beistand für die Seele.
Es werden neue "Erinnerungsräume" präsentiert, in denen sich Menschen in ihrer Trauer geborgen und getragen fühlen können.
Im Anschluss an die Vorträge (ab ca. 17:30 Uhr) haben die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, Fragen zu stellen und aktiv mitzudiskutieren.
Praktischer Hinweis:
Die Veranstaltung wird vom Integrationsbetrieb Friedhof in enger Zusammenarbeit mit regionalen Partnern organisiert: der städtischen Fachstelle für Senioren und Inklusion, der Ambulanten Palliativversorgung Worms der Theodor-Springmann-Stiftung (Projektleitung: Jutta Bingenheimer) und dem Qualitätszirkel Palliativmedizin Worms. Auch der Verein für Menschenwürde und Demokratie e.V. wird vor Ort präsent sein.