02/23/2026 | Press release | Archived content
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UNIS/SGSM/1568
23. Februar 2026
Am Dienstag, dem 24. Februar, ist es genau vier Jahre her, dass die Russische Föderation unter Verstoß gegen die Charta der Vereinten Nationen und gegen das Völkerrecht ihren großflächigen Einmarsch in die Ukraine begann. Dieser verheerende Krieg lastet wie ein Schatten auf unserem kollektiven Bewusstsein und stellt nach wie vor eine Bedrohung des Friedens und der Sicherheit auf regionaler und internationaler Ebene dar.
Je länger dieser Krieg dauert, umso tödlicher wird er. Die Zivilbevölkerung leidet am meisten unter diesem Konflikt - im Jahr 2025 kam die bislang höchste Zahl von Zivilpersonen in der Ukraine ums Leben. Dies ist schlicht und einfach nicht hinnehmbar. Ich wiederhole meinen Aufruf zu einer sofortigen, vollständigen und bedingungslosen Waffenruhe als erstem Schritt zu einem gerechten, dauerhaften und umfassenden Frieden. Gerecht kann der Friede nur sein, wenn er im Einklang mit der Charta der Vereinten Nationen, dem Völkerrecht und den einschlägigen Resolutionen der Vereinten Nationen steht und die Unabhängigkeit, Souveränität und territoriale Unversehrtheit der Ukraine achtet.
Die Vereinten Nationen halten sich weiterhin bereit, ihren Beitrag zu allen darauf gerichteten Bemühungen zu leisten.
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