08/25/2026 | Press release | Distributed by Public on 08/25/2026 08:19
Meldungsdatum: 25.08.2026
In diesem Jahr leisteten Auszubildende der Volkswagen AG aus Emden, Hannover und Osnabrück gemeinsam mit Schüler*innen aus der polnischen Stadt Poznan wieder Unterstützungsarbeiten zur Erhaltung der Gedenkstätte in Auschwitz. Die Jugendlichen waren jetzt im Rahmen der Nachbereitung des internationalen Gedenkstättenprojekts der Volkswagen AG und des Internationalen Auschwitz Komitees in Wolfsburg zu Gast. Aus Anlass ihres Aufenthalts wurden die Teilnehmenden und ihre Gastgeber von Oberbürgermeister Dennis Weilmann im Beisein des Vizepräsidenten des Internationalen Auschwitz Komitees und Leiters der Gedenkstättenarbeit für Volkswagen, Christoph Heubner, empfangen.
"Mit dem Engagement in Auschwitz zeigt Volkswagen beispielhaft wie die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit lebendig gehalten und dauerhaft gefördert werden kann. Das ist ein starkes Zeichen. Indem der Konzern seinen Auszubildenden politische Bildung ermöglicht, setzt er ein starkes Zeichen und übernimmt Verantwortung für die eigene Geschichte", betonte Oberbürgermeister Dennis Weilmann. Bereits seit 1987 bietet Volkswagen seinen jungen Auszubildenden die Teilnahme an dem wichtigen Jugendaustauschprojekt an und engagiert sich, um die Erinnerung in Auschwitz aufrechtzuerhalten. Die internationale Gruppe findet sich vor Ort zusammen, um diesen Ort zu pflegen und damit auch ein wichtiges Zeichen gegen das Vergessen und für Toleranz und Frieden, insbesondere in dieser schwierigen Zeit voller Konflikte, zu setzen.
Insgesamt 18 Auszubildende aus den Volkswagenwerken sowie zehn polnische Kolleg*innen waren in diesem Jahr in Auschwitz. Sie wohnten dort in der internationalen Begegnungsstätte, um gemeinsam in der Gedenkstätte, dem ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz/Birkenau, zu arbeiten. Ihre Aufgabe bestand darin, bei Konservierungsarbeiten zu unterstützen. Die Jugendlichen halfen im Stammlager und in Birkenau, die Wege von Schmutz zu befreien, Dachziegel zu reinigen und Töpfe zu restaurieren. Ohne diese Arbeit würde die Gedenkstätte zum Teil unter Wasser stehen. Mit dieser Arbeit leisten alle Beteiligten einen großen Beitrag zur Erhaltung der Gedenkstätte Auschwitz.
Bildunterschrift: Oberbürgermeister Dennis Weilmann (vorne, Vierter von links) und Christoph Heubner (vorne, Fünfter von links) mit Auszubildenden von Volkswagen und Schüler*innen aus Poznan. Foto: Stadt Wolfsburg
Pressekontakt: Referat Kommunikation und Büro des Oberbürgermeisters, E-Mail: [email protected]