02/26/2026 | Press release | Distributed by Public on 02/26/2026 00:46
26. Februar 2026 / BAZG
Die Eingaben der Mitglieder an Garanto, die überregional relevant sind, bringt Garanto regelmässig auf den Tisch der BAZG-Geschäftsleitung. Im Februar standen sowohl die Quartalsaussprache mit dem Direktor Pascal Lüthi als auch der Austausch mit dem Chef DB OP Cédric Doleyres an, um Fragen aus Personalsicht zu klären.
Die Einreihung der neuen Stellenprofile bereitet Garanto Sorgen
Mit dem Direktor besprach Garanto unter anderem, wie das BAZG die von Parlament und Bundesrat beauftragten Sparmassnahmen angehen könnte. Am wichtigsten war jedoch eine Verständigung bezüglich der Lohneinreihung der neuen Stellenprofile Sachbearbeiter und Mitarbeiter Zoll. Garanto will künftig involviert werden in der Ausarbeitung der Stellenbeschriebe, bevor sie ans EPA gelangen für die Lohneinreihung. Im Fall der genannten Stellenprofile hat das BAZG bestätigt, die Beschriebe bereits ans EPA übermittelt zu haben.
Weiter forderte Garanto, in der Zusammensetzung der Kommission Gesundheit und Diversity mitzureden, fragte nach der Schaffung einer BAZG-internen juristischen Erstberatung für Angestellte im Fall einer drohenden Disziplinarmassnahme und informierte sich über den Stand der Dinge bezüglich der Dienstwohnungen.
Allegra für Angestellte im Aufgabenvollzug: Klärung verlangt
Von Cédric Doleyres verlangte Garanto eine Aufklärung darüber, warum manche Angestellte im AV Allegra nicht absolvieren oder beenden können - das Problem betrifft nicht nur den Aufgabenvollzug. Doleyres erläuterte, dass im AV auf Lokalebene die Stellenbeschriebe sich auch in Zukunft nicht ändern werden, und darum Allegra weder nötig noch nützlich sei - auch nicht, um die Lohnklasse oder den Arbeitsplatz zu sichern. Allegra soll nicht ohne Not absolviert werden. Wer jedoch ins Operative wechselt oder in einer Personalunion zweier Profile operative Aufgaben erledigt, wird Allegra absolvieren dürfen.
Garanto fordert jedoch klare Regeln und eine klare Kommunikation, zumal in den letzten Monaten einige Mitglieder beklagt haben, dass sie Allegra nicht absolvieren oder beenden können.
Region Genf: Anträge aus der Regional- und Lokalebene eingereicht
Zudem war in der in der Region Genf eine Frage zu den Einsatzregeln aufgetaucht: Manche Standorte gelten nicht als sicher genug, um 1L ohne Waffe und Schutzweste durchzuführen. Doleyres erklärte, dass in diesen Fällen bei Bedarf einer gründlichen Kontrolle sofort 2L mit zwei Mitarbeitern zum Einsatz käme, womit das Problem gelöst sei. Alle 1L-Kontrollen finden an einem gesicherten Ort statt (z.B. in der Kabine). Das Thema werde in einer künftigen GL-Sitzung des DB OP diskutiert.
Zudem bedankte sich Garanto, dass Genf neue Mitarbeiter bekommt, was aber die Frage aufwirft, ob die Infrastruktur anzupassen sei. Weiter fragte Garanto auf Bitten des Chefs LE GEA Claude Guélat nach, ob es möglich sei, die Passkontrolle am Genfer Flughafen für Jugendliche unter 16 Jahren zu automatisieren, was Doleyres verneinte. Dies sei wegen der heiklen Handhabung der allein reisenden schutzbedürftigen Jugendlichen nicht möglich.