Municipality of Salzburg

04/03/2026 | Press release | Distributed by Public on 04/03/2026 02:43

Salzburg geht zu Fuß: Stadt baut neue und breitere Gehsteige

Investition in sichere Wege
Geh- und Radwege werden in der Stadt Salzburg laufend saniert und verbessert. Ein Beispiel dafür ist der hier gezeigte Abschnitt in der Franz-Josef-Straße.
© Stadt:Salzburg / Alexander Killer

"Sichere und attraktive Wege sind der Schlüssel, um den Anteil der Fußgänger:innen zu steigern. Ich bin selber viel mit dem Kinderwagen unterwegs und weiß wie wichtig barrierefreie Gehwege, Übergänge und Querungshilfen sind. Wir investieren heuer und auch die kommenden Jahre viel in die Verbesserung von Gehsteigen", so der für die Bauagenden zuständige Bürgermeister-Stellvertreter Kay-Michael Dankl.

Sechs größere Gehsteigprojekte 2026
Gute Nachrichten gibt es etwa für Besucherinnen und Besucher des Schlosses Hellbrunn: Der Gehsteig entlang des Fürstenwegs - von der Bushaltestelle bis zum Schloss - wird saniert. Ebenfalls im Spätsommer startet in der Alten Aigner Straße eine Gehsteigverbreiterung samt Entsiegelung im Abschnitt von der Glaserstraße bis zum Parkplatz beim Friedhof Aigen.

In der Baumbichlstraße in Aigen wird ein weiterer Gehsteigabschnitt ausgebaut. Voraussetzung dafür ist der Abschluss einer notwendigen Mauersanierung; die Bauarbeiten sind für den Herbst vorgesehen.

Nahe der Stieglbrauerei werden gleich zwei Projekte umgesetzt: In der Bräuhausstraße wird der Gehsteig zwischen der Volksbank und dem Huemerpark neu errichtet und in der Kaiser-Karl-Straße entstehen auf beiden Seiten neue Gehsteige.

Ein weiteres wichtiges Vorhaben betrifft die Pauernfeindstraße in Schallmoos: Hier wird zwischen der Vogelweiderstraße und dem Dr.-Hans-Lechner-Park ein neuer Gehsteig errichtet. Für den angrenzenden Abschnitt bis zur Funkenstraße laufen bereits die Vorbereitungen für einen weiteren Ausbau.

Die Ergebnisse der VCÖ-Umfrage Gehen
Wie groß die Bedeutung des Zufußgehens bereits ist - und wo es noch Verbesserungsbedarf gibt - zeigt auch die kürzlich durchgeführte "Gehen"-Umfrage des Verkehrsclub Österreich (VCÖ), zu der die Stadt Salzburg Anfang des Jahres aufgerufen hat. Die Mehrheit der Salzburgerinnen und Salzburger erreicht ihre Alltagsziele im Wohnumfeld gut und fühlt sich auch im Straßenverkehr überwiegend sicher. Das spiegelt sich auch im tatsächlichen Verhalten wider: Fast die Hälfte legt regelmäßig Strecken von zwei Kilometern oder mehr zu Fuß zurück.

Hauptgründe, die gegen das Zufußgehen sprechen, sind vor allem fehlende Gehwege und der Transport von schweren Gegenständen. Auch das Fehlen sicherer Querungsmöglichkeiten bei größeren Straßen und baulich getrennte Rad- und Fußwegen spielen eine Rolle. Rund drei Viertel wünschen sich noch mehr Engagement vonseiten der Politik. "Wir nehmen diesen Wunsch sehr ernst", sagt Dankl: "Wir setzen viele kleine Maßnahmen, um das Gehen bei kurzen Alltagswegen noch einladender zu machen - etwa mehr Sitzgelegenheiten und Trinkwasserbrunnen, mehr Bäume, bessere Querungsmöglichkeiten und eine bessere Trennung von Rad- und Fußwegen."

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