01/22/2026 | Press release | Distributed by Public on 01/22/2026 02:07
Ein Herzinfarkt, ein Wohnungsbrand, ein schwerer Unfall - in solchen Momenten zählt jede Sekunde. Doch in vielen Straßen im Velberter Stadtgebiet werden Feuerwehr und Rettungsdienst immer wieder ausgebremst: falsch oder ungünstig abgestellte Fahrzeuge versperren die Durchfahrt, Einsatzfahrzeuge bleiben stecken oder müssen umständlich rangieren. Was nach wenigen Zentimetern klingt, kann im Ernstfall darüber entscheiden, ob Hilfe rechtzeitig ankommt.
Probebefahrungen für mehr Sicherheit im Ernstfall
Um diese Risiken zu verringern, führt die Feuerwehr Velbert gemeinsam mit dem Ordnungsamt verstärkt sogenannte Probebefahrungen durch. Dabei wird überprüft, ob Straßen und Rettungswege im Ernstfall tatsächlich passierbar sind. Problemstellen werden dokumentiert, damit gezielt gegengesteuert werden kann.
Gezielte Maßnahmen statt bloßer Kontrolle
Die Ergebnisse der Probebefahrungen bilden die Grundlage für weitere Schritte. Dazu gehören unter anderem neue oder angepasste Parkregelungen, verkehrsrechtliche Anordnungen sowie gezielte Kontrollen durch den Ordnungsdienst. Ziel ist es, gefährliche Engstellen dauerhaft zu beseitigen und die Einsatzfähigkeit der Rettungskräfte zu sichern.
Für die Einsatzkräfte sind solche Situationen besonders belastend. Sie wissen: Hinter jeder blockierten Straße wartet möglicherweise ein Mensch in akuter Not. Verzögerungen bedeuten nicht nur verlorene Zeit, sondern können die Chancen auf Rettung deutlich verschlechtern - mitunter mit tragischen Folgen für Betroffene und ihre Angehörigen.
Ein Appell an alle Verkehrsteilnehmenden
Die Feuerwehr Velbert bittet alle Bürgerinnen und Bürger eindringlich, beim Parken besondere Rücksicht zu nehmen. Oft entscheiden wenige Zentimeter darüber, ob ein Rettungswagen oder ein Löschfahrzeug schnell genug an sein Ziel gelangt. Wer Platz lässt, hilft im Zweifel dabei, Leben zu retten.