03/04/2026 | Press release | Archived content
Die Medien sind eingeladen, an Online-Medienbriefings in mehreren Sprachen teilzunehmen, bevor die erste Demonstrationskonstellation "Celeste LEO-PNT" der ESA mit den ersten beiden Satelliten in die Umlaufbahn gebracht wird. Deren Start ist frühestens am 24. März 2026 an Bord der Electron-Rakete von Rocket Lab aus Neuseeland geplant.
Celeste wird eine Vorreiterrolle bei der Verbesserung der europäischen Satellitennavigationsfähigkeiten spielen. Als ESAs Initiative für die Satellitennavigation in der erdnahen Umlaufbahn (LEO) wird die Mission Technologien der nächsten Generation testen und neue Frequenzbänder für die Satellitennavigation hinzufügen.
Celeste wird zeigen, wie eine ergänzende Ebene, die näher an der Erde fliegt, das derzeitige europäische Galileo-System in der mittleren Erdumlaufbahn (MEO) verbessern kann, indem sie die allgemeine Widerstandsfähigkeit erhöht, die Leistung verbessert und Möglichkeiten für neue Dienstleistungen direkt aus dem LEO eröffnet.
Interessierte Medien werden gebeten, sich bis zum 10. März 2026 um 17:00 Uhr MEZ unter:https://blogs.esa.int/forms/esa-media-briefing-form anzumelden. Nur registrierte Medienvertreter können teilnehmen und Fragen stellen.
Zeitplan für die Pressekonferenz (alle Zeiten in MEZ)
09:00-10:00 Uhr: Briefing auf Französisch
Teilnehmer:
Alan Le Priellec, Systemingenieur, ESA
Michel Monnerat, Direktor für Ausschreibungen und fortgeschrittene Projekte im Bereich Navigation bei Thales Alenia Space
10:00-11:00 Uhr: Briefing auf Niederländisch
Teilnehmer:
ESA-Referent: Edward Breeuwer, leitender Systemingenieur LEO-PNT, ESA
11:00-12:00 Uhr: Briefing auf Italienisch
Teilnehmer:
Pietro Giordano, Celeste System Manager, ESA
Andrea Gallon, Leiter der Abteilung Future Navigation, Thales Alenia Space
11:00-12:00 Uhr: Briefing auf Deutsch
Teilnehmer:
Jörg Hahn, Leiter Galileo System Engineering Service, ESA Direktion Navigation
Marco Anghileri, Celeste Nutzlast-Manager, ESA Direktion Navigation
Markus Moeller, Chief Strategy and Corporate Development Officer, OHB AG
12:30-13:30 Uhr: Briefing auf Spanisch
Teilnehmer:
Roberto Prieto Cerdeira, Leiter des Celeste-Programms, ESA
Eduardo Fernández Matamala, stellvertretender Programmleiter für die Celeste-Mission, GMV
14:00-15:00 Uhr: Briefing auf Englisch
Teilnehmer:
Javier Benedicto Ruiz, Direktor für Navigation, ESA
Michel Monnerat, Direktor für Ausschreibungen und fortgeschrittene Projekte im Bereich Navigation bei Thales Alenia Space
Miguel M. Romay, Generaldirektor für Satellitennavigationssysteme, GMV
Roberto Prieto Cerdeira, Leiter des Celeste-Programms, ESA
Über Celeste
Die Celeste-Mission ist eine Initiative der ESA für LEO-PNT (Low Earth Orbit Positioning Navigation and Timing) und befindet sich derzeit in der Demonstrationsphase im Orbit. In dieser ersten Phase wird eine Demonstrationskonstellation aus 11 Satelliten eingesetzt, die in einer niedrigen Erdumlaufbahn fliegen, um innovative Signale über verschiedene Frequenzbänder hinweg zu testen. Ziel ist es, Satellitennavigationskonzepte für robuste Ortungs- und Zeitmessdienste voranzutreiben.
Die Celeste-Demonstrationsphase im Orbit wurde auf der Ministerratssitzung der ESA im Jahr 2022 in Bremen genehmigt. Die Flotte wird im Rahmen von zwei parallelen Verträgen entwickelt, die jeweils von GMV (ES) mit OHB (DE) als Kernpartner und von Thales Alenia Space (FR) als Hauptauftragnehmer für Celeste und Thales Alenia Space (IT) als Verantwortlichem für das Weltraumsegment geleitet werden. An den beiden Konsortien sind über 50 Unternehmen aus mehr als 14 Ländern beteiligt.
Celeste wurde auf der Ministerratstagung der ESA 2025 (CM25) weiter unterstützt, um die nächste Phase umzusetzen: die LEO-PNT-Vorbereitungsphase im Orbit.
Celeste trägt auch zu einer der drei Kernsäulen der neuen Initiative "European Resilience from Space" (ERS) der ESA bei, die auf der CM25 verabschiedet wurde. ERS befasst sich mit den kritischen Sicherheits- und Resilienzanforderungen der Mitgliedstaaten und legt gleichzeitig den Grundstein für künftige strategische Weltraumkapazitäten Europas.
Weitere Informationen
Bilder
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Über die Europäische Weltraumorganisation
Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) ist Europas Tor zum Weltraum.
Die ESA ist eine zwischenstaatliche Organisation, die 1975 mit dem Ziel gegründet wurde, die Entwicklung der europäischen Raumfahrtkapazitäten zu gestalten und sicherzustellen, dass Investitionen in die Raumfahrt den Bürgern Europas und der Welt zugutekommen.
Die ESA hat 23 Mitgliedstaaten: Österreich, Belgien, die Tschechische Republik, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, Slowenien, Spanien, Schweden, die Schweiz und das Vereinigte Königreich. Lettland, Litauen und die Slowakei sind assoziierte Mitglieder.
Die ESA hat eine formelle Zusammenarbeit mit vier EU-Mitgliedstaaten aufgebaut. Kanada beteiligt sich im Rahmen eines Kooperationsabkommens an einigen ESA-Programmen.
Durch die Koordinierung der finanziellen und intellektuellen Ressourcen ihrer Mitglieder kann die ESA Programme und Aktivitäten durchführen, die weit über den Rahmen eines einzelnen europäischen Landes hinausgehen. Sie arbeitet insbesondere mit der EU bei der Umsetzung der Programme Galileo und Copernicus sowie mit Eumetsat bei der Entwicklung meteorologischer Missionen zusammen.
Weitere Informationen über die ESA finden Sie unter www.esa.int.