05/27/2026 | Press release | Distributed by Public on 05/27/2026 08:03
Am Samstag, 30. Mai 2026, startet um 15 Uhr im Garten von Schau(ins)fenster Hannah Höch in Heiligensee die zweite Saison einer vierteiligen Vortragsreihe rund um Leben und Werk der Künstlerin Hannah Höch. Expertinnen und Experten beleuchten dabei verschiedene Aspekte ihres künstlerischen Schaffens und ihrer Zeit.
"Hannah Höch gehört zu den bedeutendsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts und ist eng mit Reinickendorf verbunden. Die Vortragsreihe bietet die schöne Gelegenheit, ihr Werk und ihre außergewöhnliche Persönlichkeit aus immer neuen Blickwinkeln kennenzulernen und Kultur direkt vor Ort erlebbar zu machen", sagt Kulturstadtrat Harald Muschner (CDU).
Zum Auftakt spricht der Kunstwissenschaftler Dr. Eckhard Fürlus unter dem Titel "Höllengeräusche. Käuzchenschreie. Schlechtester Wagner" über Hannah Höch und die Musik. Hannah Höch (1889-1978) zählt zu den bedeutendsten Vertreterinnen der klassischen Moderne und gilt als Mitbegründerin der zeitkritischen Fotomontage. In Berlin entwickelte sie ihre unverwechselbaren Collagen und Fotomontagen und beteiligte sich an den ersten Dada-Ausstellungen. Während der NS-Zeit gelang es ihr in Heiligensee, wichtige Kunstwerke und Dokumente vor der Vernichtung zu bewahren.
Weitere Vorträge der Reihe beschäftigen sich mit Hannah Höchs Reisen nach Paris, ihrem Verhältnis zu Technik und Technikkritik sowie ihrer besonderen Pflanzenwelt als Ausdruck von Widerstand, Überleben und schöpferischer Kraft. Besucherinnen und Besucher haben außerdem die Möglichkeit, die Ausstellung "Hannah Höch - Erinnerungsort Remise" zu besichtigen.
Die Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation des Museum Reinickendorf mit dem Förderverein Künstlerhaus Hannah Höch e.V. Veranstaltungsort ist das Schau(ins)Fenster Hannah Höch in Heiligensee. Der Eintritt beträgt 7 Euro, eine Anmeldung ist ausschließlich per E-Mail an [email protected] möglich. Die Veranstaltungen finden im Garten statt. Bei starkem Unwetter wird die Veranstaltung ins Museum Reinickendorf verlegt.