04/15/2026 | Press release | Distributed by Public on 04/15/2026 02:43
Der Umzug in den Neubau ist im Laufe des Schuljahres 2026/27 geplant. Wie dieses Zusammenspiel aus Raum und Pädagogik konkret aussehen kann, zeigt die Schule aber schon jetzt anhand eines Musterraums. Hier werden zentrale Ideen der zukünftigen Lernumgebung bereits erlebbar:
Im Mittelpunkt steht die sogenannte "Lernmitte" - ein offener, flexibel nutzbarer Bereich, der den klassischen Unterricht ergänzt. Statt starrer Klassenräume entstehen Lernbereiche, die eigenständiges, kooperatives und individualisiertes Arbeiten ermöglichen.
Besonders ist der Weg dorthin: Über die vergangenen Jahre waren Lehrkräfte, Schüler*innen und Eltern von Anfang an aktiv in die Entwicklung und Bauplanung eingebunden - in Workshops, bei Hospitationen an anderen Schulen und im kontinuierlichen Austausch.
"Die Beteiligung aller macht das Konzept nicht nur stärker, sondern auch tragfähig für den Alltag", sagt Isabell Lenius aus dem Schulleitungsteam, "Wir nutzen den Neubau ganz bewusst als Chance Schule neu zu denken - und wir tun das gemeinsam."
Der Raum wird zum pädagogischen Werkzeug: Offene Lernzonen, transparente Strukturen und die enge Zusammenarbeit mehrerer Lehrkräfte ermöglichen neue Formen des Unterrichts. Ziel ist es Selbstständigkeit zu fördern, soziale Kompetenzen zu stärken und Lernen individueller zu gestalten.
Der Neubau der IGS Büssigweg ist Teil der Strategie der Landeshauptstadt Hannover, Schulen zukunftsfähig zu entwickeln.
"Wir freuen uns sehr über den gelungenen Beteiligungsprozess. Gute Schulen entstehen im Dialog", sagt Bildungs- und Kulturdezernentin Eva Bender. "Die IGS Büssingweg zeigt, dass echte Beteiligung mehr ist als Mitreden. Sie ist das gemeinsame Gestalten von Zukunft und wie Lernräume entstehen, die tragen, verbinden und sich weiterentwickeln."