German Federal Chancellor

06/18/2026 | Press release | Distributed by Public on 06/18/2026 07:44

G7 zeigen Handlungsfähigkeit und Einigkeit

Der diesjährige -Gipfel hat ein starkes Signal der Handlungsfähigkeit und Einigkeit ausgesendet. Im Mittelpunkt standen aktuelle Krisen und Konflikte - insbesondere die Ukraine und die Lage im Nahen Osten. Dazu haben die Staats- und Regierungschefs der ein deutliches Zeichen gesetzt. So verabschiedeten sie eine gemeinsame Erklärung.

Klare Botschaft zur Unterstützung der Ukraine

Die stehen fest und geschlossen an der Seite der Ukraine und werden den Druck auf Russland weiter erhöhen. Zudem werden alle -Partner ihren militärischen und ihren finanziellen Beitrag für die Ukraine verstärken. Deutschland leistet dazu im Rahmen der -Zusammenarbeit einen Beitrag von 40 Millionen Euro.

"Die Unterstützung der Ukraine ist aus diesem Kreis heraus so stark wie selten zuvor", betonte der Bundeskanzler in seinem Abschlussstatement. Das setze einen neuen Ton, auch in der transatlantischen Einigkeit und Entschlossenheit. Dies könne "vielleicht erstmals eine Chance auf einen Frieden eröffnen". "Diese wollen wir als -Partner jedenfalls gemeinsam nutzen", so Merz.

Einigung mit Iran als großer Erfolg

Auch die Einigung der Vereinigten Staaten mit Iran sei ein "großer Erfolg", sagte der Bundeskanzler. Nun müssten weitere Verhandlungen folgen. Bundeskanzler Merz betonte zudem, dass Deutschland auch hier helfen werde. Dies könne ein militärisches Engagement in der Straße von Hormus mit entsprechendem Bundestagsmandat beinhalten.

Beschlüsse zu weiteren Schwerpunkten des -Gipfels

Neben dem Beschluss zur Ukraine und zu Iran verabschiedeten die Staats- und Regierungschefs noch acht weitere gemeinsame Erklärungen, darunter:

  • Globales Wachstum und Ungleichgewicht: Die wollen die Wirtschaft wieder auf einen ausgewogenen und nachhaltigen Wachstumskurs bringen. Sie fordern deshalb freien und fairen Handel, stabile Energiemärkte und engere internationale Zusammenarbeit.
  • Kritische Rohstoffe: Die wollen ihre Abhängigkeit von Rohstoffimporten deutlich verringern. Ziel ist, die Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten außerhalb der und ihrer Partnerländer bei seltenen Erden und Permanentmagneten bis 2030 auf unter 60 Prozent zu senken.
  • Globale Partnerschaften: Die hat eine weitere Zusammenarbeit mit globalen Partnern zugesagt. Entwicklungszusammenarbeit soll aber künftig modernisiert werden und stärker auf die Bedürfnisse der ärmsten Länder ausgerichtet werden.
  • Bekämpfung von Menschenschmuggel: Die wollen entschlossen gegen Menschenschmuggel und Menschenhandel vorgehen und kriminelle Netzwerke zerschlagen. Sie planen unter anderem stärkere Sanktionen, mehr Zusammenarbeit mit Online-Plattformen und engere Kooperation mit Herkunfts- und Transitländern.
  • Bekämpfung organisierter Drogenkriminalität: Die wollen ihren Kampf gegen Drogenhandel deutlich verstärken. Sie planen gemeinsame Maßnahmen, um Drogenangebot und -nachfrage zu reduzieren, kriminelle Netzwerke zu zerschlagen und Geldwäsche stärker zu bekämpfen.
  • Schutz von Minderjährigen im digitalen Raum: Die haben die großen Technologieunternehmen zu besseren Schutzmaßnahmen für Minderjährige im Internet aufgerufen. Anbieter von Onlined iensten sollen etwa sichere digitale Plattformen entwickeln, die die Privatsphäre von Kindern und Jugendlichen achten.
  • Krebsbekämpfung: Die hat zudem eine gemeinsame Erklärung zur globalen Krebsbekämpfung verabschiedet. Die Initiative zielt darauf ab, die Forschung zu intensivieren und den Datenaustausch bei Krebserkrankungen im Jugendalter zu verbessern.
  • Bekämpfung des Ebola-Ausbruchs: Zudem soll die Koordination im Kampf gegen die Ebola-Krise verstärkt werden. Deutschland und die weiteren -Partner engagieren sich auch finanziell. Insbesondere soll die Koordination zwischen den nationalen Behörden verstärkt werden.

Sehen Sie hier den Besuch des Kanzlers in Bildern:

Die Staats- und Regierungschefinnen und -chefs der kamen vom 15. bis 17. Juni im französischen Évian-les-Bains zusammen - zu politischen Gesprächen über die aktuellen Themenkomplexe. Der Bundesregierung war es ein wichtiges Anliegen, das Vorgehen aktiv mitzugestalten und gemeinsam Lösungen für die globalen Herausforderungen im Kreis der Partner zu entwickeln.

Als diesjähriger -Vorsitz organisierte Frankreich den Gipfel in Évian-les-Bains. Neben Frankreich und Deutschland sind Kanada, Italien, Großbritannien, Japan und die Teil der . Die wichtigsten Fragen und Antworten dazu im Überblick.

German Federal Chancellor published this content on June 18, 2026, and is solely responsible for the information contained herein. Distributed via Public Technologies (PUBT), unedited and unaltered, on June 18, 2026 at 13:44 UTC. If you believe the information included in the content is inaccurate or outdated and requires editing or removal, please contact us at [email protected]