07/14/2026 | Press release | Distributed by Public on 07/14/2026 05:56
Staatsminister Wolfram Weimer setzt seine Kulturbautenreise fort: Am 14. Juli besuchte er den Friedhof Ohlsdorf und die Schaugewächshäuser in Planten un Blomen in Hamburg. Anschließend reiste er nach Lübeck zur Kathedrale St. Marien und zum Dom zu Lübeck. Alle Institutionen erhielten Förderbescheide.
Staatsminister Weimer sagte vorab: "Ich freue mich, dass die Kulturbauten-Initiative so stark Gestalt annimmt. Auch die Stationen meiner heutigen Reise spiegeln die kulturelle Vielfalt unseres Landes wider: vom historischen Friedhof über denkmalgeschützte Gewächshäuser bis hin zu großen Kirchen. Es sind Orte der Begegnung, des Austauschs und des gesellschaftlichen Zusammenhalts - Orte, die Identität stiften. Mit den Fördermitteln des Bundes tragen wir dazu bei, dass diese bedeutenden Orte auch für kommende Generationen erhalten bleiben. Ich danke dem Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages, der regelmäßig Gelder für Investitionen in Kulturbauten zur Verfügung stellt."
Zu Beginn besuchte Kulturstaatsminister Weimer den größten Parkfriedhof der Welt in Ohlsdorf und überreichte einen Förderbescheid in Höhe von 9,05 Millionen Euro. Die Mittel fließen in die denkmalgerechte Sanierung zweier Kapellen aus den 1920er Jahren sowie in die Errichtung eines Schutzbaus für das Mausoleum der Familie Schröder, um dieses vor dem weiteren Verfall zu bewahren.
Anschließend ging es in die Parkanlage Planten un Blomen, wo der Staatsminister die architektonisch eindrucksvollen Schaugewächshäuser besichtigte. Für deren denkmalgerechte Sanierung erhielt die Freie Hansestadt Hamburg einen Förderbescheid in Höhe von 13,15 Millionen Euro.
Nach Hamburg ging es weiter in Richtung Norden.
In der Altstadt Lübecks, einer UNESCO-Weltkulturerbestätte, steht die Kathedrale St. Marien. Staatsminister Weimer konnte sich hier ein Bild der aufwendigen Innenraumsanierung machen. Mit 14 Millionen Euro unterstützt der Bund die denkmalgerechte Sanierung. Hierzu gehören unter anderem die Restaurierung der farbigen Wand und der Bleiverglasung sowie die Erneuerung des Fußbodens.
Zuletzt ging der Blick nach oben: Im Lübecker Dom konnte der Staatsminister die Turmarbeiten miterleben und mit den Zuständigen ins Gespräch kommen. Für die Sanierung der bedeutenden Doppelturmanlage, die den Blick auf die Altstadt prägt, erhielt die Evangelische Kirchengemeinde einen Förderbescheid in Höhe von 6,5 Millionen Euro.
Mit seiner Reise möchte Staatsminister Weimer die herausragende Bedeutung für die kulturelle Identität Deutschlands sichtbar machen und zugleich ein Zeichen für die Vielfalt der Kulturlandschaft setzen, die weit über die großen Städte hinausreicht. Viele dieser Orte prägen seit Jahrhunderten das Erscheinungsbild ihrer Regionen und sind zugleich wichtige Anziehungspunkte für Bildung und Tourismus.