Führerscheinerneuerung
Von Dellemann: Frühzeitig um Termine kümmern
Die Generation 60+ weist darauf hin, dass bei der Erneuerung des Führerscheins in bestimmten Fällen zusätzliche medizinische Untersuchungen bzw. ärztliche Visiten erforderlich sind. Da es bei den entsprechenden Terminen teilweise zu längeren Wartezeiten kommen kann, empfiehlt es sich, bereits zwei bis drei Monate vor Ablauf des Führerscheins einen Termin zu vereinbaren.
"Niemand sollte aufgrund langer Wartezeiten bei den erforderlichen medizinischen Untersuchungen Gefahr laufen, dass der Führerschein zwischenzeitlich abläuft", betont Otto von Dellemann, Vorsitzender der Generation 60+. Eine rechtzeitige Planung trägt dazu bei, unnötigen Stress zu vermeiden und sicherzustellen, dass die notwendigen Untersuchungen sowie die anschließende Führerscheinerneuerung fristgerecht durchgeführt werden können.
Dabei darf auch die finanzielle Situation vieler Senioren nicht außer Acht gelassen werden. Nicht jeder kann es sich leisten, kurzfristig auf private medizinische Visiten auszuweichen, wenn bei den vorgesehenen Terminen lange Wartezeiten bestehen. Gerade für Menschen mit einer kleinen Pension können zusätzliche private Kosten eine erhebliche Belastung darstellen. "Es kann nicht die Lösung sein, dass Senioren, die auf einen zeitnahen Termin angewiesen sind, auf kostenpflichtige private Visiten ausweichen müssen", betont von Dellemann. "Viele können sich diese zusätzlichen Ausgaben schlicht nicht leisten."
Gleichzeitig regt die Generation 60+ an zu prüfen, ob für Führerscheininhaberinnen und Führerscheininhaber, die für die Erneuerung eine zusätzliche medizinische Visite benötigen, eine Art Vorzugsspur bzw. ein bevorzugtes Terminsystem geschaffen werden könnte. Damit könnte verhindert werden, dass Bürgerinnen und Bürger allein aufgrund fehlender zeitnaher Untersuchungstermine in Schwierigkeiten geraten. "Wenn eine medizinische Visite Voraussetzung für die Führerscheinerneuerung ist, sollte auch gewährleistet sein, dass die dafür notwendigen Termine innerhalb einer angemessenen Frist verfügbar sind", so von Dellemann. "Eine einfache und unbürokratische Lösung wäre eine bevorzugte Terminvergabe für jene Personen, deren Führerschein kurz vor dem Ablauf steht."
Von Dellemann appelliert daher an alle Betroffenen, nicht bis kurz vor Ablauf des Führerscheins zu warten, sondern sich frühzeitig - idealerweise zwei bis drei Monate vorher - um die notwendigen Termine zu kümmern. Gleichzeitig fordert die Generation 60+ eine Lösung, die auch jene Senioren berücksichtigt, die sich zusätzliche private medizinische Untersuchungen finanziell nicht leisten können.