Bundesland Nordrhein-Westfalen

03/20/2026 | Press release | Distributed by Public on 03/21/2026 16:03

Claudia Middendorf: „Gemeinsam gegen Einsamkeit“ zum Welt-Down-Syndrom-Tag

"Einsamkeit ist kein Schicksal, sondern eine gesellschaftliche Herausforderung", so Claudia Middendorf, Beauftragte der Landesregierung für Menschen mit Behinderung sowie Patientinnen und Patienten in Nordrhein-Westfalen, zum Welt-Down-Syndrom-Tag. Unter dem Motto "Together Against Loneliness - Gemeinsam gegen Einsamkeit" soll Teilhabe für Menschen mit Trisomie 21 gestärkt werden.

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"Einsamkeit ist kein Schicksal, sondern eine gesellschaftliche Herausforderung", so Claudia Middendorf, Beauftragte der Landesregierung für Menschen mit Behinderung sowie Patientinnen und Patienten in Nordrhein-Westfalen, zum Welt-Down-Syndrom-Tag. Unter dem Motto "Together Against Loneliness - Gemeinsam gegen Einsamkeit" soll Teilhabe für Menschen mit Trisomie 21 gestärkt werden.

"In Nordrhein-Westfalen müssen Menschen mit Down-Syndrom überall dazugehören - von Kitas über Schule und Beruf bis hin zur Freizeitgestaltung", betont Claudia Middendorf.

Der 21. März erinnert bewusst an die dreifache Ausprägung des 21. Chromosoms. Menschen mit Down-Syndrom stoßen häufig auf Hürden: fehlende inklusive Bildungsangebote, schwierige Übergänge in Ausbildung und Beruf sowie Lücken in der medizinischen Versorgung. In Nordrhein-Westfalen organisieren Initiativen vielfältige Aktionen - Infostände, Begegnungsformate und kreative Veranstaltungen am Welttag.

Claudia Middendorf bringt die Anliegen Betroffener direkt in Fachrunden mit Ministerien, Kommunen und Kostenträgern ein: "Inklusion muss von Anfang an mitgedacht werden: in Kitas und Schulen, Arbeitsmarktprogrammen, Freizeitplanung und Gesundheitsversorgung - gemäß der UN-Behindertenrechtskonvention." Sie fordert Verantwortungsträger auf, gute Praxisbeispiele sichtbar zu machen: inklusive Bildungsprojekte, Freizeitangebote, Unternehmen mit Arbeitsplätzen für Menschen mit Down-Syndrom.

"Prüfen Sie Angebote. Binden Sie Menschen mit Down-Syndrom als Expertinnen ein. Jede Verbesserung schafft Begegnungen auf Augenhöhe", sagt die Beauftragte.

Kommunen, Einrichtungen und Arbeitgeber sollen gute Beispiele teilen. Bürgerinnen und Bürger können lokale Aktionen unterstützen.

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