02/24/2026 | Press release | Distributed by Public on 02/24/2026 02:24
Oberschwaben hat vor 500 Jahren Freiheitsgeschichte geschrieben: Mit den "Zwölf Artikeln" und der Bundesordnung der oberschwäbischen Bauern wurden erstmals Grundwerte politischen Gemeinwesens formuliert, die bis heute immer wieder aufgegriffen, erkämpft und verteidigt wurden - darunter Freiheit, Gerechtigkeit, Selbst- und Mitbestimmung. Diese Forderungen legten den Grundstein für unsere freiheitliche Demokratie und sind Anlass, sich auch heute mit ihnen auseinanderzusetzen. Der Landkreis Sigmaringen tut dies mit seinem Kulturschwerpunkt 2025 unter dem Titel "Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit: 500 Jahre Bauernkrieg - Was bleibt?". Rund 50 Veranstaltungen beleuchten sowohl die historischen Aspekte der Bauernaufstände von 1525 als auch die Inhalte und ihre Wirkmacht bis heute.
Im März geht es um die Frage, was es mit der Freiheit eigentlich auf sich hat. Dazu findet am Samstag, 7. März, um 20 Uhr die Veranstaltung "Kategorisch improvisiert" in den Ateliers im Alten Schlachthof in Sigmaringen statt. Zwischen Originaltexten von Philosophen aus verschiedenen Epochen und spontaner Improvisation werfen die Impro-Theatergruppe Spieltrieb und Ute Hartmann, Philosophin und Mitarbeiterin der Stabsstelle Kultur und Archiv, einen Blick darauf, was Freiheit alles bedeuten kann. Dabei ist für die Besucherinnen und Besucher kein philosophisches Vorwissen notwendig. Sie können einfach den kurzweiligen Abend genießen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht. Plätze können hier reserviert werden.
Gemeinsam mit Ute Hartmann von der Stabsstelle Kultur und Archiv widmet sich die Impro-Theatergruppe Spieltrieb am 7. März der Frage, was es mit der Freiheit eigentlich auf sich hat. (Foto: @LenaPhotoDesign)