02/27/2026 | Press release | Distributed by Public on 02/27/2026 05:35
Am Mittwoch, dem 11. März 2026, wird zum fünften Mal der "Nationale Gedenktag für die Opfer terroristischer Gewalt" begangen.
Die Einführung des Gedenktages und dessen jährliche Begehung am 11. März erfolgte durch Beschluss der Bundesregierung im Februar 2022. Der Gedenktag knüpft dabei auf nationaler Ebene an den Europäischen Gedenktag für die Opfer des Terrorismus an, der nach den Bombenanschlägen in Madrid vom 11. März 2004 ins Leben gerufen wurde. Die Europäische Union gedenkt seit 2005 jährlich an diesem Tag der Betroffenen terroristischer Gräueltaten weltweit.
Neben der Prävention, der Deradikalisierung und einer effektiven Gefahrenabwehr sowie der Bekämpfung von Extremismus und terroristischer Gewalt soll mit dem Gedenktag auch die Situation der Betroffenen terroristischer und extremistischer Gewalttaten stärker in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung gerückt werden.
Die zentrale Gedenkveranstaltung der Bundesregierung findet am 11. März 2026 von 14:00 bis 15:00 Uhr in den BOLLE-Festsälen, Alt-Moabit 98, 10559 Berlin, statt.
Gäste sind neben offiziellen Vertretern - u. a. des Bundes, der Länder und des Diplomatischen Korps - vor allem Betroffene verschiedener terroristischer und extremistischer Anschläge aus jüngerer und länger zurückliegender Zeit.
Für die Bundesregierung spricht einführend die Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz, Dr. Stefanie Hubig.
Nach einem Filmbeitrag mit Interviews mit Betroffenen terroristischer Gewalt folgt ein moderiertes Podiumsgespräch mit Ersthelfenden bei terroristischen Gewalttaten, moderiert von Nathalie Schopp (Abteilungsleiterin im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe).
Das Schlusswort spricht der Beauftragte der Bundesregierung für die Anliegen von Betroffenen von terroristischen und extremistischen Anschlägen im Inland, Roland Weber.
Im Gedenken an alle Opfer terroristischer Gewalt folgt anschließend eine Schweigeminute.
Die Gedenkstunde wird musikalisch umrahmt von den Klarinettistinnen und Klarinettisten Barbara Pfanzelt, Marie-Theres Schindler, Conrad Hähnlein und Henry Jens Petersen.
Programm:
| 14:00 Uhr | Beginn der Gedenkstunde |
| Musik | |
| Begrüßung |
Dr. Stefanie Hubig Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz |
| Film | Betroffene terroristischer Gewalt teilen ihre Erfahrung |
| Musik | |
| Podiumsgespräch |
Podiumsgespräch mit Ersthelfenden bei terroristischen Gewalttaten Moderation: Nathalie Schopp, Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe |
| Musik | |
| Schlusswort |
Roland Weber Beauftragter der Bundesregierung für die Anliegen von Betroffenen von terroristischen und extremistischen Anschlägen im Inland |
| Gedenkminute | |
| Nationalhymne | |
| 15:00 Uhr | Ende der Gedenkstunde |
Das Bundesministerium des Innern hat anlässlich des Nationalen Gedenktages am 11. März 2026 die bundesweite Trauerbeflaggung aller Behörden und Dienststellen des Bundes sowie der Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts, die der Aufsicht von Bundesbehörden unterstehen, angeordnet.
Die Veranstaltung kann über einen Livestream unter www.protokoll-inland.demitverfolgt werden. Es wird eine Gebärdensprachdolmetschung (DGS) verfügbar sein. Eine Aufzeichnung der Veranstaltung wird zu einem späteren Zeitpunkt unter www.protokoll-inland.debereitgestellt.