03/20/2026 | Press release | Distributed by Public on 03/20/2026 05:52
MedienmitteilungVeröffentlicht am 20. März 2026
Bern, 20.03.2026 - Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 20. März 2026 folgende Ernennungen von Höheren Stabsoffizieren beschlossen.
Brigadier Romeo Fritz, zurzeit Kommandant Mechanisierte Brigade 4, wird per 1. Juni 2026 Kommandant Lehrverband Logistik.
Der 57-jährige Romeo Fritz studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität Zürich (lic. oec. publ.) und trat im Jahr 2000 in das Instruktionskorps der Infanterie ein. Nach dem Abschluss des Diplomlehrgangs an der Militärischen Führungsschule der ETH Zürich wurde er ab 2001 bis Mitte 2004 in verschiedenen Funktionen eingesetzt, unter anderem als Chef Ausbildung der Infanterie Rekrutenschule 11. Im Anschluss absolvierte er den Armor Captains Career Course in Fort Knox (USA) und war von 2005 bis 2007 als Klassenlehrer am Ausbildungszentrum des Heeres tätig. Von 2008 bis 2010 führte er das Infanterie-
Durchdiener-Bataillon als Kommandant. Danach wirkte er bis Ende August 2013 als Gruppenchef an der Militärakademie. Ab dem 1. September 2013 übernahm Brigadier Fritz das Kommando der Infanterie Rekrutenschule 11 sowie des Waffenplatzes Herisau-Gossau. Am 1. Januar 2018 wurde er zum Kommandanten des Bachelor-Studiengangs an der Militärakademie ernannt. Auf den 1. Januar 2022 wechselte er als Stabschef und Stellvertreter des Kommandanten ins Heer. Per 1. März 2023 ernannte ihn der Bundesrat zum Kommandanten der Mechanisierten Brigade 4 und beförderte ihn gleichzeitig zum Brigadier.
Brigadier Daniel Krauer, zurzeit Chef Militärischer Nachrichtendienst & Dienst für Präventiven Schutz der Armee, wird per 1. Juni 2026 Kommandant Mechanisierte Brigade 4.
Der 55-jährige Daniel Krauer absolvierte nach seiner Lehre als Tiefbauzeichner ein Studium an der Höheren Technischen Lehranstalt in Brugg-Windisch, welches er als diplomierter Bauingenieur HTL abschloss. Von 1996 bis 1997 war er als Bauingenieur in der Privatwirtschaft tätig. 1997 trat Brigadier Krauer in das Instruktionskorps der Genietruppen ein. Nach dem Abschluss des Diplomlehrgangs an der Militärakademie der ETH Zürich wurde er in verschiedenen Funktionen eingesetzt. Unter anderem leistete er im Jahr 2000 einen Auslandeinsatz im Rahmen der friedensfördernden Mission KFOR als Pionier-Zugführer im 2. Kontingent der Swisscoy im Kosovo. Von 2006 bis 2009 übernahm er die Funktion als Stellvertreter des Kommandanten der Verbandsausbildung Genie 74 in Bremgarten. Parallel dazu vertrat er die Schweiz in der Military Engineering Working Group der NSA/NATO. In dieser Zeit schloss er 2006 zudem erfolgreich den Master of Security and Defense Management an der Landesverteidigungsakademie in Wien ab. Von Januar 2010 bis November 2014 war Brigadier Krauer an die Höhere Kaderausbildung der Armee (HKA), Generalstabsschule in Luzern, als Gruppenchef und Stabscoach kommandiert. Anschliessend wechselte er per 1. Dezember 2014 in den Armeestab und übernahm die Funktion des Projektleiters Doktrinforschung und -entwicklung. Ab 1. Dezember 2015 leitete er im Armeestab den Bereich Joint-Doktrin, der ab 1. Juli 2016 als Stabsstelle Chef Militärdoktrin weitergeführt wurde. Per 1. Januar 2020 ernannte ihn der Bundesrat zum Chef Militärischer Nachrichtendienst & Dienst für Präventiven Schutz der Armee und beförderte ihn gleichzeitig zum Brigadier.
Oberst i Gst Stefano Trojani, zurzeit Stellvertreter Chef Militärischer Nachrichtendienst & Dienst für Präventiven Schutz der Armee, wird per 1. Juni 2026 Chef Militärischer Nachrichtendienst & Dienst für Präventiven Schutz der Armee unter gleichzeitiger Beförderung zum Brigadier.
Der 59-jährige Stefano Trojani absolvierte die Matura Typus C und schloss den Diplomlehrgang an der Militärakademie der ETH Zürich 1990 erfolgreich ab. Bis 1999 wurde er als Berufsoffizier in verschiedenen Funktionen in den Rettungstruppen eingesetzt, darunter 1996 im Einsatz für die UN-Mission UNOMIG in Abchasien/Georgien. Von 1999 bis 2002 war Oberst i Gst Trojani Ausbildungschef für die im Kosovo eingesetzten Schweizer Kontingente. Im Jahr 2000 diente er selbst als Kompaniekommandant der SWISSCOY im Kosovo. Nach der Ausbildung für das Armee-Aufklärungsdetachement 10 (AAD 10) war er von 2004 bis 2008 Chef Nachrichtendienst im Kommando Spezialkräfte und international unter anderem für KFOR (Kosovo), das EDA (Libanon) und die ISAF-Mission (Afghanistan) tätig. 2008 wurde er Stellvertretender Kommandant des Ausbildungszentrums SWISSINT und 2011 dessen Kommandant. Ab 2015 war er als Stellvertretender Projektleiter an der Schaffung des Kommandos Operationen beteiligt. Zudem schloss er im selben Jahr den MAS in Security Policy and Crisis Management an der ETH Zürich erfolgreich ab. Ab 2016 war Trojani Globaler Direktor für Sicherheit einer internationalen Stiftung, bevor er 2021 als Projektleiter für Massenimpfungen und Kontaktnachverfolgung betreffend COVID zum Kanton Tessin wechselte. Per September 2021 kehrte er als Projektleiter Sicherheit Waffenplätze in die Armee zurück. 2022 erlangte er zudem ein CAS in Strategy with Impact und per 1. April 2022 wurde er zum Stellvertretenden Chef Militärischer Nachrichtendienst & Dienst für Präventiven Schutz der Armee ernannt.