09/06/2026 | Press release | Distributed by Public on 09/06/2026 13:00
Anlässlich des Ausgangs der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt warnt der Bundesverband WindEnergie (BWE) vor einem Bruch in der Energiepolitik. Gerade der Leistungsträger Windenergie ist ein unverzichtbarer Garant für regionale Wertschöpfung, Energiesicherheit, Arbeitsplätze und Wirtschaftswachstum in Sachsen-Anhalt.
"Die Windenergie ist eine tragende Säule der Stromversorgung und ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Sachsen-Anhalt. Ihr Ausbau sichert zudem die finanzielle Handlungsfähigkeit der Standortkommunen. Es gilt deshalb, gemeinsam mit den Verantwortlichen vor Ort den Ausbau der Schlüsseltechnologie auf Grundlage des bundesgesetzlichen Rahmens fortzusetzen", erklärt BWE-Präsidentin Bärbel Heidebroek.
Sachsen-Anhalt gehört zu den führenden Windenergiestandorten Deutschlands. Über 5,7 Gigawatt Windleistung sind bereits installiert. Bis 2028 befinden sich rund 2,3 Gigawatt zusätzliche Leistung in Planung. Mit landesweit mehr als 11.000 Beschäftigten ist die Windenergie zudem ein bedeutender Arbeitgeber sowie für die kommunalen Finanzen und die Erzeugung preiswerten Stroms für Unternehmen und Verbraucher wichtig.
"In Zeiten fossiler Energiekrisen und wachsender Energieunsicherheit muss der Ausbau preiswerter und verfügbarer heimischer Stromquellen dynamisiert werden. Der Strombedarf wird durch die Elektrifizierung von Industrie, Verkehr und Wärme weiter steigen. Sachsen-Anhalt hat hier mit seinen guten Fortschritten beim Ausbau der Windenergie einen entscheidenden Standortvorteil. Diesen nicht zu nutzen, würde Arbeitsplätze, Investitionen und die Wettbewerbsfähigkeit des Landes gefährden. Daher braucht es verlässliche Rahmenbedingungen, schnelle Genehmigungen und Investitionen in die notwendige Infrastruktur. Die Windenergiebranche kann so zu einer noch stärkeren Säule einer verlässlichen, günstigen und unabhängigen Stromversorgung werden", so Heidebroek.