Federal Ministry of the Interior of the Republic of Austria

01/19/2026 | Press release | Archived content

Sicher unterwegs im winterlichen Gebirge

Lawinenabgänge zählen zu den größten Risiken bei alpinen Touren im Winter. Mit guter Vorbereitung, der richtigen Ausrüstung und umsichtigem Verhalten lassen sich viele Unfälle vermeiden.

Der Aufenthalt im winterlichen Gebirge erfordert besondere Vorsicht, denn Lawinengefahr wird oft unterschätzt. Wer Touren gut plant, Risiken realistisch einschätzt und im Notfall richtig reagiert, erhöht die eigene Sicherheit und die der Begleitpersonen erheblich.

Tipps für mehr Sicherheit bei alpinen Touren

Touren sorgfältig planen:
Informieren Sie sich vor und während der Tour über Wetter- und Lawinenlage sowie über Gelände und Tourenlänge. Bei Unsicherheiten gilt: die Tour lieber abbrechen als riskieren.

Nie alleine unterwegs sein:
Unternehmen Sie Touren niemals allein, sondern möglichst in Begleitung erfahrener und ausgewiesener Expertinnen und Experten.

Notfallausrüstung mitführen:
Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS-Gerät), Schaufel, Sonde, Erste-Hilfe-Material und ein geladenes Mobiltelefon gehören zur Grundausstattung, ein Lawinenairbag kann unter Umständen zusätzlichen Schutz bieten. Prüfen Sie die Ausrüstung vor jeder Tour.

Richtig handeln im Ernstfall:
Setzen Sie umgehend einen Notruf unter 140 oder 133 ab und schildern Sie klar Ort, Geschehen, Anzahl der Betroffenen und Ihre Kontaktdaten. Leisten Sie Erste Hilfe und schützen Sie Verletzte vor Kälte.

Artikel Nr: 29917 vom Montag, 19. Jänner 2026, 12:00 Uhr
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