03/19/2026 | Press release | Distributed by Public on 03/19/2026 07:01
"Die IT- und Dateninfrastruktur 'KI-D@ARENA2036-X' ist ein weiterer wichtiger Baustein unseres Innovationsökosystems. Die Universität Stuttgart trägt mit ihren Technischen Informations- und Kommunikationsdiensten und als Partner der ARENA2036 zum Erfolg dieses Projektes bei", sagt Prof. Peter Middendorf, Rektor der Universität Stuttgart. "Umso mehr freue ich mich, dass jetzt mit dem Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart HLRS ein weiterer starker Partner hinzukommt, der mit seiner leistungsfähigen Recheninfrastruktur Unternehmen und Start-ups bei der Erprobung und Optimierung modernster KI-Anwendungen unterstützt."
Das KI-D@ARENA2036-X-Programm soll "KI as a Service" von der Idee bis zur produktiven Anwendung zu einem wettbewerbsfähigen Preis ermöglichen und insbesondere die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit von Start-ups sowie kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) stärken. Damit entsteht in Baden-Württemberg ein skalierbares, transparentes und kooperativ gestaltetes System, das auf drei Bausteinen basiert: der Möglichkeit, eigene Hardware einzubringen, um Rechenkapazitäten flexibel zu erweitern und individuelle Anforderungen abzubilden, einem skalierbaren, kollaborativen Datenraum inklusive Marktplätzen, in dem organisationsübergreifend an Datensätzen, Modellen und Anwendungsfällen gearbeitet werden kann, sowie leistungsstarken Rechenressourcen, die das Training und die Nutzung selbst sehr großer KI-Modelle ermöglichen.
Das KI-D@ARENA2036-X-Programm wird gemeinsam von ARENA2036, Cyber Valley GmbH, DeepScenario, waveye, sowie den Technischen Informations- und Kommunikationsdiensten (TIK) der Universität Stuttgart umgesetzt. Das Programm wird vom Verband Region Stuttgart im Rahmen seines Ko-Finanzierungsprogramms für Künstliche Intelligenz als Förderprojekt von 2024 bis 2027 mit insgesamt 685.000 Euro gefördert.
Ziel ist der Aufbau einer kollaborativen Infrastruktur, die KI-Innovation in Baden-Württemberg schneller, sicherer und wirtschaftlich nachhaltig voranbringt. Nach dem erfolgreichen Aufbau der grundlegenden Infrastruktur im ersten Projektjahr wird das Programm ab 2026 den operativen Zugang zu den verfügbaren Rechen- und Datenressourcen ermöglichen.
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