The Federation of German Newspaper Publishers

03/10/2026 | Press release | Distributed by Public on 03/10/2026 07:17

Urheberrecht und generative künstliche Intelligenz

Aus Sicht der Verlage ist eindeutig: Der geltende Rechtsrahmen zum Schutz menschlicher Kreativität gegenüber KI ist unzureichend. Verlage benötigen einen wirksamen Rechtsrahmen, der die Identifikation, Kontrolle, Transparenz und Monetarisierung der Verwendung ihrer Inhalte durch KI-Systeme ermöglicht. Dafür bedarf es, machen MVFP und BDZV deutlich, insbesondere

  • eines umfassenden Verfügungsrechts für jegliche KI-Verwendungen von Inhalten,
  • vollständiger Transparenz über die Nutzung von Inhalten Dritter durch KI-Systeme sowie
  • Transparenz und Regeln für die Nutzung von Crawlern und Bots und
  • eines robusten Vergütungsrechts für Rechteinhaber.

"Der heutige Initiativbericht des Europäischen Parlaments greift zentrale Forderungen der Verlage auf: die volle Kontrolle über die Nutzung ihrer Inhalte durch KI, umfassende Transparenz bei der Verwendung geschützter Inhalte und dem Einsatz von KI-Bots und Crawlern sowie faire Vergütung", würdigen die beiden Verlegerorganisationen. "Dass das Parlament diese Punkte klar betont, zeigt den dringenden Handlungsbedarf und macht zugleich deutlich, dass der geltende Rechtsrahmen zum Schutz menschlicher Kreativität gegenüber KI unzureichend ist."

BDZV und MVFP fordern die Europäische Kommission nun auf, zeitnah entsprechende gesetzgeberische Vorschläge vorzulegen und die notwendige Modernisierung des europäischen Rechtsrahmens zum Schutz der Presse und Kreativbranche auf den Weg zu bringen.

The Federation of German Newspaper Publishers published this content on March 10, 2026, and is solely responsible for the information contained herein. Distributed via Public Technologies (PUBT), unedited and unaltered, on March 10, 2026 at 13:17 UTC. If you believe the information included in the content is inaccurate or outdated and requires editing or removal, please contact us at [email protected]