10/10/2026 | Press release | Distributed by Public on 10/08/2026 18:02
Zur Information - kein offizielles Dokument
UNIS/SGSM/1625
8. Oktober 2026
Der Generalsekretär
10. Oktober 2026
Am diesjährigen Welttag für psychische Gesundheit würdigen wir den Wissens- und Erfahrungsschatz und die Führungsstärke der Menschen, die persönliche Erfahrungen mit Herausforderungen im Bereich der psychischen Gesundheit haben.
Der Leitspruch in diesem Jahr - "Gelebte Erfahrungen finden Gehör: Echte Stimmen, echter Wandel" - zeugt davon, dass Menschen allzu oft von Entscheidungen ausgeschlossen sind, die ihr eigenes Leben betreffen. Doch ihre Erkenntnisse sind unverzichtbar für die Gestaltung wirksamer Versorgungsleistungen und Konzepte.
Dies trifft insbesondere auf junge Menschen zu, die mit wirtschaftlicher Unsicherheit, Klimaangst und Gefahren im Internet konfrontiert sind, sowie auf Menschen jeden Alters, die von Konflikten und humanitären Krisen betroffen sind, in denen eine Versorgungsunterbrechung die Not noch verschärft.
Auch spielt eine Rolle, wo die Versorgung erbracht wird. Derzeit bieten über 80 Prozent der Länder eine psychische Gesundheitsversorgung in psychiatrischen Kliniken an. Häufig möchten betroffene Menschen jedoch in ihrem Zuhause und ihrer Gemeinschaft genesen.
Alle Patientinnen und Patienten haben das Recht auf Zugang zu Wohnraum, Bildung, Arbeit und sozialer Unterstützung in einem Umfeld, in dem sie nachweislich bessere Heilungschancen haben. Ich appelliere an die Regierungen in aller Welt, auf Partnerschaft zu setzen statt auf Ausgrenzung und in eine gemeindenahe Versorgung zu investieren.
Bekräftigen wir heute wie an jedem Tag unser Engagement für die psychische Gesundheit, beenden wir das Stigma und schaffen wir Systeme, die auf der Würde und auf den Rechten aller Menschen gründen.
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