03/21/2026 | Press release | Distributed by Public on 03/19/2026 18:04
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UNIS/SGSM/1573
19. März 2026
Rassismus vergiftet die Welt schon seit Menschengedenken und ist in jeder Gemeinschaft und Gesellschaft, in jedem Land und in jeder Region der Welt lebendig und präsent.
Er lebt im Erbe des Kolonialismus, der Versklavung und der Unterdrückung fort, das so vielen der Probleme, mit denen wir heute konfrontiert sind, Vorschub leistet - von wirtschaftlicher, sozialer und politischer Ungleichheit über Diskriminierung in Politik und Praxis bis hin zu offenen Konflikten. Und er breitet sich mittels neuer digitaler Werkzeuge und Technologien aus, die uns mit Hassbotschaften überfluten und Lügen und schädliche Stereotype perpetuieren, die oft in Gewalt und Missbrauch in der realen Welt ausarten.
Das Gegenmittel ist Geschlossenheit und Handeln. Alle Regierungen, Institutionen, Unternehmen und Gemeinschaften müssen zusammenarbeiten, um Rassismus zu bekämpfen und die Würde, die Gerechtigkeit, die Gleichheit und die Menschenrechte zu schützen, die jedem Menschen zustehen.
Das bedeutet die Ratifikation und vollständige Durchführung des Internationalen Übereinkommens zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung durch alle Länder.
Und es bedeutet, der Erklärung und dem Aktionsprogramm von Durban gerecht zu werden, die vor nunmehr 25 Jahren angenommen wurden und konkrete Schritte zur Beendigung von Rassismus, Rassendiskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und damit zusammenhängender Intoleranz enthalten.
Wir müssen heute wie in Zukunft Stellung beziehen. Wir müssen für die Würde, die Rechte und die Zugehörigkeit eines jeden Menschen auf der Erde kämpfen und den Makel des Rassismus aus unserer Welt tilgen.
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