Provincia Autonoma di Bolzano

10/05/2026 | Press release | Distributed by Public on 10/05/2026 02:51

Landeshauptmann empfängt neuen Leiter des Cybersicherheits-Zentrums

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Landeshauptmann empfängt neuen Leiter des Cybersicherheits-Zentrums

05.10.2026, 08:35

Raffaele Federici, seit kurzem Leiter des Operativen Zentrums für Cybersicherheit Trentino-Südtirol der Staatspolizei, spricht mit Landeshauptmann Kompatscher über die Bekämpfung von Cyberkriminalität

Raffaele Federici, der Leiter des Operativen Zentrums für Cybersicherheit der Staatspolizei (im Bild links) mit Landeshauptmann Arno Kompatscher. (Foto: LPA/Fabio Brucculeri)

BOZEN (LPA). Zusammenarbeit, Prävention und Bildung: Das waren die drei Hauptthemen des Treffens bei dem Landeshauptmann Arno Kompatscher am Donnerstag, 1. Oktober, den Vizequästor der Staatspolizei Raffaele Federici, der auch Leiter des Operativen Zentrums für Cybersicherheit Trentino-Südtirol ist, zum Antrittsbesuch in seinem Büro im Palais Widmann empfing.

Im Verlauf des Gesprächs wurde eine enge Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Rechtswidrigkeiten im Netz bekräftigt. Heute würden Straftaten, so Federici, zunehmend auf digitalem Weg und mit digitalen Instrumenten begangen. Ein besonders aktuelles Thema und unverzichtbar für die Wahrung der Rechtsstaatlichkeit sei die Prävention. Vor allem bei Kindern und Jugendlichen, die in der digitalen Ära aufgewachsen sind, müsse der Schwerpunkt auf Bildung und Sensibilisierung gelegt werden.

Der Vizequestor berichtete Kompatscher von den derzeit auf gesamtstaatlicher Ebene laufenden Initiativen im Bereich der Cybersicherheit. Im Rahmen einer landesweiten Aktionswoche werden Schülerinnen und Schüler in Südtirol insbesondere über das Phänomen der Deepfakes aufgeklärt. Diese Straftat komme immer häufiger vor und werde oft unterschätzt. Junge Menschen verfügten über große technische Kompetenzen, betonte Federici. Ziel müsse es jedoch sein, diese Fähigkeiten mit einem ebenso ausgeprägten Bewusstsein für die verantwortungsvolle Nutzung der digitalen Instrumente zu verbinden.

Der Landeshauptmann teilte die Ansicht, dass Verbote weder zur Lösung noch zur Vorbeugung von Problemen der richtige Weg seien, und unterstrich die Bedeutung der digitalen Kompetenz und Bildung. Diese stelle angesichts der heutigen Rahmenbedingungen eine große Herausforderung für die jungen Generationen dar.

Raffaele Federici, 42 Jahre alt, stammt aus Benevento. Vor seiner Ernennung leitete er das Kommissariat für öffentliche Sicherheit in Riva del Garda sowie das Operative Autobahnzentrum von Trient.

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