03/16/2026 | Press release | Distributed by Public on 03/16/2026 13:37
"Statement by the leaders of Canada, France, Germany, Italy and the United Kingdom on the escalating conflict between Israel and Hezbollah.
We are gravely concerned by the escalating violence in Lebanon and call for meaningful engagement by Israeli and Lebanese representatives to negotiate a sustainable political solution. We strongly support initiatives to facilitate talks and urge for immediate de-escalation.
Hezbollah's attacks on Israel and the targeting of civilians must cease and they must disarm. We condemn Hezbollah's decision to join Iran in hostilities, which further jeopardises regional peace and security.
We condemn attacks directed at civilians, civilian infrastructure, health workers and infrastructure, as well as the United Nations Interim Force in Lebanon. These actions are unacceptable, and we call on all parties to act in accordance with international humanitarian law.
A significant Israeli ground offensive would have devastating humanitarian consequences and could lead to a protracted conflict. It must be averted. The humanitarian situation in Lebanon, including ongoing mass displacement, is already deeply alarming.
We reiterate our call for the full implementation of UNSC Resolution 1701 by all parties and support the efforts of the Government of Lebanon to disarm Hezbollah, prohibit Hezbollah's military activities, and curb their armed hostilities. We stand in solidarity with the Lebanese government and people, who have been unwillingly drawn into conflict."
Gemeinsame Erklärung zu Libanon
Höflichkeitsübersetzung
"Erklärung der Staats- und Regierungschefinnen und -chefs Deutschlands, Frankreichs, Italiens, Kanadas und des Vereinigten Königreichs zu dem eskalierenden Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah
Wir sind zutiefst besorgt über die eskalierende Gewalt in Libanon und rufen Israel und Libanon zu konstruktiven Bemühungen um eine nachhaltige politische Lösung auf. Wir unterstützen nachdrücklich Initiativen für Gespräche und fordern dringend eine sofortige Deeskalation.
Die Angriffe der Hisbollah auf Israel und ihre gezielten Angriffe auf die Zivilbevölkerung müssen aufhören, die Hisbollah muss ihre Waffen niederlegen. Wir verurteilen die Entscheidung der Hisbollah, sich Irans Angriffen auf Israel anzuschließen. Dies gefährdet Frieden und Sicherheit in der Region.
Wir verurteilen Angriffe, die gegen die Zivilbevölkerung, die zivile Infrastruktur, medizinisches Personal und die Gesundheitsinfrastruktur sowie die Interimstruppe der Vereinten Nationen in Libanon gerichtet sind. Sie sind inakzeptabel und verstoßen gegen das humanitäre Völkerrecht.
Eine signifikante israelische Bodenoffensive hätte verheerende humanitäre Folgen und könnte zu einem langwierigen Konflikt führen. Dies gilt es abzuwenden. Die humanitäre Lage in Libanon einschließlich der anhaltenden Massenvertreibung ist bereits äußerst alarmierend.
Wir bekräftigen unsere Forderung nach vollständiger Umsetzung der Resolution 1701 des VN-Sicherheitsrates durch alle Parteien und unterstützen die Bemühungen der Regierung von Libanon, die Hisbollah zu entwaffnen, die militärischen Aktivitäten der Hisbollah zu verbieten und ihre bewaffnete Auseinandersetzung einzudämmen. Wir stehen solidarisch an der Seite der Regierung und Bevölkerung Libanons, die gegen ihren Willen in den Konflikt hineingezogen wurden."