04/13/2026 | Press release | Distributed by Public on 04/13/2026 08:03
Das zeigt ein Bericht der Generaldirektion Wirtschaft und Finanzen der Europäischen Kommission. Dank der tiefgreifenden Integration des europäischen Binnenmarktes gehen die wirtschaftlichen Auswirkungen der Aufbau- und Resilienzfazilität weit über die Mittel hinaus, die ein Land direkt erhält. Österreich gehört dabei zu den Mitgliedstaaten, die am meisten von diesen sogenannten Spillover-Effekten profitieren. Die Aufbau- und Resilienzfazilität schafft für Österreich einen Mehrwert von 9,19 Milliarden Euro - das ist mehr als das Doppelte der direkten Mittelzuweisung von 4,2 Milliarden Euro. Die positiven Effekte sind u. a. auf Österreichs starke Exportbasis und solide Innovationsleistung zurückzuführen. Regional betrachtet profitiert Österreich vor allem aus den italienischen und spanischen Aufbauplänen, wichtige Impulse kommen aber auch von den deutschen, polnischen und rumänischen Plänen. Der Fall Österreich veranschaulicht den Mehrwert eines EU-weiten Investitionsprogramms: Die Aufbau- und Resilienzfazilität ist - wie die EU selbst - mehr als die Summe ihrer Teile.