Senatskanzlei der Freien Hansestadt Bremen

06/17/2026 | Press release | Distributed by Public on 06/17/2026 08:52

Deutschlands beste Schülerzeitungen erhalten Preise im Bundesrat

Preisverleihung des Schülerzeitungswettbewerbs: Bürgermeister Andreas Bovenschulte stellt sich den Fragen der Nachwuchsjournalistinnen. Foto: Bundesrat | Florian Gaertner

Bundesratspräsident Andreas Bovenschulte sagte aus Anlass der Preisverleihung: "Es ist heute wichtiger denn je, sich mit seinem Umfeld und der Gesellschaft auseinanderzusetzen. Man kann nicht einfach erwarten, dass die Dinge von allein besser werden, sondern muss sich aktiv einmischen. Eine Schülerzeitung herauszugeben ist dazu für Jugendliche ein guter Weg. So können sie verarbeiten, was in der eigenen Schule und im eigenen Leben passiert, eine eigene Haltung entwickeln und nach außen tragen und auf diese Weise Diskussionen auslösen. Das ist gelebte Demokratie!"

18 Gewinnerinnen und Gewinner in sechs Kategorien

Insgesamt wurden 33 Zeitungen aus 12 Bundesländern prämiert. So gewannen die Zeitungen Klicker, Der KReiSel, Wallburg Express, Ernschtle, Camerjäger und Lologramm die ersten Preise in den Kategorien Grundschule, Förderschule, Hauptschule, Realschule, Gymnasium und Berufsschule. Zu den 18 Gewinnern dieser Gruppe kamen fünf Online-Preise, denen Bundesratspräsident Bovenschulte die Preise selbst überreichte.

Verschiedene Sonderpreise

Darüber hinaus wurden in sechs Kategorien Sonderpreise vergeben. Drei Zeitungen erhielten den vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend verliehenen Sonderpreis "EinSatz für eine bessere Gesellschaft". Die Bundeszentrale für politische Bildung überreichte drei Preise für Beiträge, die sich unter dem Thema "Noch Mauer(n) im Kopf?" mit den ostdeutschen Bundesländern beschäftigten. Von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft gab es unter dem Namen "Schreiben gegen Ausgrenzung!" zwei Sonderpreise für besonders diskriminierungssensible Beiträge. Hinzu kamen Preise der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, der AOK und der Europäischen Kommission in Deutschland.

Eine Übersicht über sämtliche Preisträgerinnen und Preisträger findet sich unter schuelerzeitung.de.

Bürgermeister Andreas Bovenschulte gratuliert den ausgezeichneten Redaktionen: "Ich bin begeistert und beeindruckt von dem, was ich heute hier lesen durfte." Foto: Bundesrat | Florian Gaertner

In der feierlichen Preisverleihung berichtete der Bundesratspräsident den Schülerinnen und Schülern von seinen eigenen Erfahrungen: "Ich habe 1982 eine Schülerzeitung mitgegründet - das "Pflugblatt"! Die Technik hat sich seitdem sehr verändert. Wir haben das noch mit der Schreibmaschine gemacht. … Ich bin begeistert und beeindruckt von dem, was ich heute hier lesen durfte. Das haben wir damals so gut nicht hinbekommen!".
Bürgermeister Bovenschulte hatte auch einen Tipp für die Jungjournalistinnen und -journalisten parat: "Für Nachwuchsredaktionen ist es am wichtigsten, ein Thema auszuwählen, mit dem man sich vielleicht auch mal unbeliebt macht, denn sonst wird man nicht wahrgenommen. Auch wir haben damals Artikel geschrieben, für die wir das eine oder andere Mal ins Rektorat zitiert wurden, aber: Die Zeitung wurde dann mehr gelesen. Sucht Euch die interessanten und kontroversen Themen und versucht, diese auf den Punkt zu bringen: Das ist das Salz und Pfeffer des Journalismus."

Kein Blatt vorm Mund

Unter dem Motto "Kein Blatt vorm Blatt" organisiert der Verband Jugendpresse Deutschland e.V. jährlich gemeinsam mit den Ländern die Preisverleihung. Die Gewinner haben sich in den Landeswettbewerben qualifiziert und dann eine Jury von Fachleuten aus Medienhäusern, Schulen und Landesministerien überzeugt.

Ansprechpartner für die Medien:
Christian Dohle, Pressesprecher des Senats, Tel.: (0421) 361-2396, E-Mail: [email protected]

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